Jahresrückblick 2022: Aufbruch in meine persönliche Abenteuerzone.

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Eine Frau steht vor einer Schieferwand und lächelt in die Kamera

Online gehen, meine Deckung verlassen, mit meiner eigenen Website Gesicht zeigen. Mit meinem Namen dafür stehen, was ich bin. Diesem ganz persönlichen Abenteuer folge ich, seit ich 2021 beschloss, meine Nebenberuflichkeit auszubauen: neben meinem „Broterwerbs-Alltag“ im kaufmännisch-technischen Bereich als Freie Rednerin und Dozentin für Kreatives Schreiben durchzustarten. In meinem Jahresrückblick nehme ich euch mit auf diesen Weg. Erzähle von meinen Stationen, wie ich mich entwickelt habe und was mich sonst noch 2022 bewegte. Dabei werde ich Persönliches genauso beleuchten wie meine (neben-)beruflichen Erlebnisse.

Mein Jahr war spannend und überaus abwechslungsreich. Habe für viele glückliche Paare und Familien Freie Trauungen und Kinderwillkommensfeste zelebrieren dürfen, regelmäßig Kurse im Kreativen Schreiben gestaltet. Bin im Urlaub gewesen, endlich wieder reisen nach zwei Jahren Pandemie! Habe meinen persönlichen Schmerzkreislauf durchbrochen.Danke 2022! Du warst ein besonderes Jahr für mich und ich freue mich auf das, was jetzt in 2023 kommt. Doch alles schön der Reihe nach, nur soviel vorab:Ich bin online gegangen. Hab meine Deckung verlassen. Zeige mein Gesicht und meinen Namen 🙂

Zunächst jedoch möchte ich weiter zurückschauen, denn mein Start in die Virtualität liegt etwas weiter in der Vergangenheit:


Rückblick auf 2021

Bereits seit August 2019 bin ich als Juli Norden auf Instagram und Facebook präsent. Anlass war die Veröffentlichung meines Sachbuchs „Zweihundertneunzehn Quadratmeter Glück!“, in dem ich in Form eines Projekttagebuchs meine Erlebnisse vor, während und nach meiner Haussanierung beschreibe, daher auch der Untertitel „Wenn Frauenpower ein altes Stadthaus saniert.

Titelcover des Buches Zweihundertneunzahn Quadratmeter Glück! von Juli Norden, erschienen 2019
Juli Norden Buchcover Vorderseite, 2019
Rückseiten-Cover des Buches Zweihundertneunzahn Quadratmeter Glück! von Juli Norden, erschienen 2019
Juli Norden Buchcover Rückseite, 2019

Viele meiner geplanten Lesungen fielen 2020 und 2021 leider der Corona-Pandemie zum Opfer, so dass ich mich nach gut einem Jahr konzentrierter Buchwerbung wieder meiner textlichen Leidenschaft zuwandte: der Lyrik und Kurzgeschichten.

Wer meinem Autorinnnenprofil auf z.B. Instagram folgt, wird dort seitdem fast täglich meinen Tagesgedichten vor dem Hintergrund ausschließlich eigener Fotos begegnen, hier zwei der Meistgelikten 🙂

Gedicht "Magische Orte" von Juli 
an magischen Orten
wo der Übertritt
von hier nach dort
verschwimmt
sich Zeit und Dinge
verlieren
findet sich Freiheit
im Überall
Magische Orte Juli Norden 12.11.22
Gedicht von Juli Norden in Form eines Akrostichons:
Berührung
Bereitschaft
Energie
Reiz
Übereinstimmung
Haut
Resonanz
Urvertrauen
Nähe 
Gefühl
Berührung Juli Norden 23.11.22

In 2021 entschied ich mich, angeregt durch den befreundeten Freien Redner Uwe Klink, meine Deckung, die mir bisher mein Autorinnenprofil gewährte, zu verlassen und mich unter meinem bürgerlichen Namen im Nebenberuf als Freie Rednerin zu profilieren. Dieses Angebot rundet seitdem meine Dienstleistung passend ab, denn schon des längeren leite ich Seminare für kreatives Schreiben und biete Korrektorat und Lektorat für Texte aller Art an.


Was hatte ich mir für 2022 vorgenommen?

  • Mit meiner eigenen Website online gehen – das hat geklappt!
  • Fünf bis acht freie Reden halten – sieben sind es geworden, Ziel erreicht!
  • Weiterhin regelmäßige Kurse im Kreativen Schreiben gestalten – der Zusammenarbeit mit der VHS Wittlich-Land e.V. sowie meiner Eigeninitiative für einen Tagesworkshop sei Dank: umgesetzt!
  • Mich etwas professioneller mit Social-Media befassen – dafür habe ich mich bei der IHK zur Social-Media-Managerin weitergebildet!
  • Motorradfahren – schöne Touren, jedoch Abbruch der Saison bereits im September, die Schulter tat einfach zu sehr weh 🙁
  • Einige Wander-Wochenenden – Viele Traumschleifen des Hunsrücks und einige feine Touren in der Eifel erwandert, zum Teil mit Übernachtung: ja, das waren entschleunigte Tage!
  • Aus meinem Schulterschmerz herausfinden – Entscheidung zum Einbau einer Total-Endoprothese im Mai, Operation Mitte November. Fühlt sich aktuell sehr gut an!
  • Mein neues Buchprojekt vorantreiben – Überarbeitung des Manuskripts im April, Mai und Juni, Aussendung an den Verlag meines Vertrauens im Juni, seitdem warte ich und überarbeite gedanklich weiter.

Themen die mich 2022 geprägt haben:

Ich bin Gabi Kremeskötter: meine Website entsteht.

„Gabi, wenn du durchstarten möchtest, brauchst du eine eigene Website! Die Leute wollen sehen, wen sie buchen für ihre Freie Trauung oder ein Kinderwillkommensfest!“ Dies im Kopfe begann ich Anfang dieses Jahres darüber nachzudenken, WAS und WIE will ich mich zeigen? Welche Facetten machen mich aus, geschäftlich und persönlich?

Mit meinem Namen Gabi Kremeskötter an die Öffentlichkeit zu gehen, bedurfte einiger Überwindung. Ist mein Name schließlich ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Niemand außer mir heißt so! Alle, die meinen Nachnamen tragen, gehören ausschließlich zu meiner Familie, aktuell sind wir genau 14 Menschen. Wenn das nichts besonderes ist, und ja, das erfüllt mich auch ein klein wenig mit Stolz:-)

Ich bin kein Digital Native, alles, was mit Computertechnologie, Programmen und so weiter zu tun hat, ist mir meist ein Buch mit sieben Siegeln. Wie gut, dass ich eine Freundin mit einem Designstudium sowie meinen Sohn habe! Mit ihr entwickelte ich am letzen Freitag im Januar die Grundidee meiner Startseite: Vier Farben für meine vier Säulen: Freie Rede, Dozentin, Korrektorin&Lektorin sowie Autorin. Mir war sehr wichtig, dass ich viele Farben verwende, Bunt ist quasi mein zweiter Vorname: Gelb, Grün, Blau und Violett.

Ein unaufgeräumter Schreibtisch mit vielen Zetteln, Stiften und Trinkgefäßen samt aufgeklapptem Laptop:
Arbeitstisch einer Ideen-Entwicklung für die eigene Website
Website-Entwicklung – ein tagesfüllendes Unterfangen für die Startseite

Anschließend startete mein Sohn mit der Struktur und zugrundeliegenden Programmierung. Viele E-Mails sowie die Einrichtung einer Co-Working-Arbeitsplattform brachten mich in den aufregenden Wochen danach an meine Grenzen, war ich doch gezwungen, mich in Begrifflichkeiten einzuarbeiten, um die ich stets einen großen Bogen gemacht hatte. Ich lernte und lernte, schrieb und änderte. Die Rohfassung inklusiv der Unterseiten stand Mitte März: Ein großes Lob an meinen Sohn, der unermüdlich all meine Fragen beantwortete, Wünsche umsetzte und mir eine wichtige Stütze (nicht nur in dieser Zeit!) wurde 🙂

Eine Website lebt von und mit Bildern. Ich bin selbst passionierte Hobby-Fotografin, lege Wert auf eigene gute! Fotos und wenn sie mich zeigen, dann bitte von vertrauten Personen geschossen. Ein sehr guter Freund schaute sodann Anfang April zum Shooting bei mir vorbei, um DAS PROFILFOTO von mir einzufangen. Innerhalb von nur fünfzehn Minuten hatte er in den Weinbergen oberhalb von Traben-Trarbach gut 120 Klicks im Kasten, die anschließende Auswertung bedurfte hinterher mehrerer Stunden. Das Ergebnis der familien- und freundesinternen Abstimmung seht ihr seitdem auf meiner Website🙂

Anfang April wurde „mein Baby“ sodann in die Öffentlichkeit hinein geboren. Wow, das war eine echte Herzklopfen-Angelegenheit, als mir mein Sohn schrieb: „So, Mama, ich veröffentliche die dann jetzt!“ Hilfe! Jeder kann sie nun sehen! Welche Reaktionen werden kommen? Eine schlaflose Nacht und mehrere Tage später konnte ich feststellen: Keine:-) Jedenfalls keine schlimmen. Ich schickte den Link rund an verschiedene Leute, bekam gutes Feedback und kleinere Korrektur-Vorschläge, denn klar bin auch ich textblind, wenn es um meine eigenen Texte geht. Ich bekam sogar von einer Kollegin, die Admin einer Facebook-Gruppe Freier TraurednerInnen ist, eine wirklich fundierte Kritik sowie Anregungen zu nötiger Überarbeitung. Die Punkte, denen ich folgen wollte, ließ ich einfließen.

Über eine Sache jedoch ließ ich nicht mit mir diskutieren: dass ich vier Facetten zeige und genau die mein Angebot ausmachen. Eben „nicht nur“ sondern „sowohl als auch“. Ich bin genau das, was meine Seite zeigt: ich bin Gabi, die bunt ist. Die sich nicht auf nur eine Sache festlegen lässt, sondern die mit Herz und Liebe Autorin ist; mit Herz und Liebe freie Rednerin; die Glück empfindet, wenn sie anderen beim Schreiben unter die Arme greift; die so bunt und vielseitig ist wie in ihrem restlichen Leben. Dafür stehe ich mit meinem Namen! Und nein, ich bin nicht Mitglied der Familie Hipp, ich bin Gabi Kremeskötter.

Sprache als Brücke: Vom Ich zum Du und Wir. Das ist mein Motto, meine Herausforderung, mein Ziel, dem ich folge. Das daher auch auf meiner Startseite als Slogan steht. Worauf letztendlich auch mein gesamter Blog abzielt: Mit meinen sprachlichen Kenntnissen und Möglichkeiten, meinem Talent und der mir inneliegenden Kreativität Menschen begegnen und verbinden.


Familienurlaub in Dänemark 

Endlich wieder verreisen. Familienurlaub der ganz besonderen Art: Drei Generationen unter einem Ferienhaus in Dänemark, gelebte Familientradition pur.

Ein Ferienhaus in Blavand/Dänemark, davor eine fünfzehnköpfige, winkende Familie mit drei Generationen
2017: Unser „erstes Mal“ in Blavand/ Dänemark: Oma und Opa mit ihren drei Kindern, sechs Enkeln und allen PartnerInnen

Das war der Plan, denn unsere Erfahrungen von 2017 zeigten uns, dass das geht mit unserer Sippschaft. Damals war mein Papa noch dabei, leider ist er 2020 gestorben. Jedoch keine Frage, dass er in unseren Herzen auch in diesem Jahr dabei war, deshalb seht ihr hier auch das Gruppenfoto von 2017:-) Das Pendant von 2022 haben wir im hausinternen Poolbereich geschossen – das zeige ich aus Gründen der Privatsphäre hier lieber nicht:-)

Fakt ist, wir hatten genauso viel Spaß zusammen wie vor fünf Jahren: Lange Wanderungen am Strand bei Ringköbing, Spielenachmittage und -abende, Poolbillard und Darten, zusammen kochen und schöne Ausflüge in die Umgebung.

Zwei Personen gehen eine Düne an Dänemarks Nordseeküste hinunter, die ältere Dame wird dabei von ihrem Sohn unterstützt.
Treffpunkt Strand: Auch Oma mit ihren 85 meistert den Gang über die Dünen 🙂
Eine Kochszenerie in einem dänischen Ferienhaus, im Vordergrund eine junge Frau und ihr Freund, die eine Pizza zubereiten
Der Küchendienst geht reihum: Heute ist Pizza im Angebot.

Als Kurzgeschichte am Rande: Die Sache mit dem Schlüssel

Familienurlaub ist großartig. Vertraute Gesellschaft, unterschiedlichste Persönlichkeiten und das alles geballt für sieben Tage in einem dänischen Ferienhaus, kurz unterhalb von Ringköbing, Westjütland, um genau zu sein. Allein die Anreiseplanung zeugt von organisatorischer Vorplanung, fünfzehn Personen samt Gepäck plus Hund von in ganz Deutschland verteilten Heimatadressen wollen kombiniert werden. Logisch, dass auch Autoteilen dazu gehört. Wer will in der Sonne chillen und bleibt am Haus? Wer fährt einkaufen oder möchte sich etwas ansehen? Was essen wir heute Abend? Geht einer mit an den Strand? Dies nur eine kleine Auswahl der am langen Frühstückstisch gestellten und diskutierten Fragen jeden Vormittag. Für den Einkauf des Abendessens sowie dessen Zubereitung erklären sich meine Tochter und ihr Freund bereit, mein Audi steht mit vollgeladenem Akku dafür bereit.

Der Hafen von Ringköbing in Dänemark, April 2022
Der Hafen von Ringköbing, Ort der spannensten Stunden während unseres Urlaubs:

Gute zwei, drei Stunden später klingelt mein Telefon. „Mama, mir ist gerade dein Autoschlüssel ins Hafenbecken gefallen!“ „Mein Auto ist im Wasser gelandet?“, verstehe zuerst, wird jedoch sofort korrigiert: „Nein, nicht das Auto, nur der Schlüssel! Ich hab schon einen Taucher bestellt, aber der hat erst morgen Vormittag Zeit. Könnte uns jemand abholen?“ Ich bin sehr praktisch veranlagt, neige weder zu Hysterie noch kopflosem Handeln. Bleibe ganz ruhig und meine: „Ja, klar, ich fahre direkt los, Piet leiht mir sicher sein Auto.“ Schnapp mir mein Handy und wähle die Nummer von Audi in Mainz. „Guten Tag, mein Name ist Paul E., Auszubildender am Empfang. Was kann ich für sie tun?“ Ich schildere mein Problem und frage: „Meinen Sie, der Schlüssel wird ein nächtliches Bad im Nordseewasser überstehen?“ Die von ihm befragten Techniker im Service sind nicht einer Meinung, es stehe fünfzig zu fünfzig. Die sicherste Bank wäre sicher der Zweitschlüssel, der liegt allerdings bei mir zuhause im Flurschränkchen.

Gut, dass ein Nachbar meinen Haustürschlüssel hat für die Zeit meines Urlaubs. Mal den Briefkasten leeren, Terrassenkübel gießen kann auch nicht schaden. „Hei du, ich habe ein Problem und brauche deine Hilfe! Kannst du zu mir den Reserveschlüssel per Super-Schnell-Sonder-Express herschicken?“ Als ich meine Tochter und deren Freund am Hafen in Empfang nehme, tröste ich: „Hei Mäusel, mach dir keine Sorgen, das bekommen wir geregelt. Spätestens am Freitag haben wir das Auto wieder fahrbereit. Sei nicht traurig, sowas kann passieren. Hauptsache kein Personenschaden! Alles andere kann man ersetzen!“ „Ein Problem haben wir noch, Mama!“ Sie haben das Auto auf einem Parkplatz mit nur dreistündiger Parkerlaubnis abgestellt. „Der steht da ja dann zumindest bis morgen, und nun?“ Auch darüber mache ich mir keine Sorgen. „Wir klemmen einen Zettel unter den Scheibenwischer. So freundlich, wie die Dänen hier sind, haben sie hoffentlich Mitleid mit uns und verzichten auf einen Strafzettel“, zücke meinen Notizblock und schreibe:

„Dear Mr./ Mrs. Policeofficer, we are very sorry, but lost today the key, it fell into the havn water. We try to organise the second key until tomorrow – please contact us if necessary. My name is Gabi Kremeskötter from Germany, mobile +49 ….., 19.04.22 16:10 o´clock. Thanks a lot :-)“

Eine Gruppe junger Menschen geht auf ein Ferienhaus zu, im Hintergrund der Ringköbing-Fjord in Dänemark.
Unser Haus am Ringköbing Fjord mit Topausstattung: sieben Schlafzimmer, Sauna und Pool mit Rutsche, Billard und Darts. Draußen ein Trampolin, Schaukel sowie eine große Terrasse mit Grillplatz: JEDE MENGE PLATZ für 15 Leute plus Hund.

Gut gelaunt und hoffnungsfroh fahren wir zusammen zurück ins Ferienhaus. Bis mein Handy klingelt und ich höre: „Gabi, hier ist kein Zweitschlüssel. Ich habe die gesamte Schublade auf links gedreht, alles rausgeholt, sämtliche deiner Masken, Handschuhe und Brillenetuis durchforstet. Er. Ist. Nicht. Da!“ Mit allem, nur damit hätte ich nicht gerechnet. Seit ich denken kann, liegen sämtliche Zweit- oder Mehrfachschlüssel in dieser Schublade. „Echt? Nirgendwo? Kein Anzeichen?“ „Das einzige, was auf Audi hinweist, ist so ein roter Anhänger, der liegt hier noch“, erwidert der Anrufer. „Ich schicke dir ein Foto!“ „Ja, der gehört zum neuen Auto, daran war der Schlüssel, der jetzt im Hafenbecken liegt. Mist, ich muss nachdenken, wo der Zweitschlüssel noch sein könnte. Danke für deine Hilfe, ich melde mich wieder!“ und beende das Gespräch. Mein Gehirn läuft auf Hochtouren. Wo, zum Henker, kann der Schlüssel sein?

Immer wieder gehe ich im Geiste die Übernahme des Neuwagens im letzten Juni durch. „Ich kann Ihnen heute leider nur den Hauptschlüssel aushändigen. Für den Zweitschlüssel brauche ich noch etwas Zeit. Den fertigt und codiert das Werk in Ingolstadt erst nach der Übertragung auf den Endkunden. Wir schicken Ihnen diesen in den nächsten Tagen per Post.“ An dieses Gespräch erinnere ich mich urplötzlich und auch meine Tochter sagt: „Mama, du hast uns das nach der Übergabe genau so erzählt! Der Zweitschlüssel sollte nachgeschickt werden!“ Ich bin etwas erleichtert, dass sich ihre Erinnerung mit meiner deckt, doch der Lösung des Problems, wo der Zweitschlüssel nun tatsächlich ist, sind wir damit keinen Schritt näher.

Ein weiteres Mal telefoniere ich mit dem Auszubildenden von Audi Mainz. „Ich habe bei Ihrem Verkäufer nachgefragt, er ist diese Woche leider auch im Urlaub. Sein Vertreter hat in der Akte keinen Vermerk darüber gefunden, dass kein Zweitschlüssel ausgeliefert wurde, von daher müsste er eigentlich bei Ihnen sein.“ Ich grübele, nehme die Frage mit in den Abend. Doch meine Vermutung, Audi hat die Nachsendung des Schlüssels vergessen, verstärkt sich von Stunde zu Stunde. Was uns natürlich in der Situation jetzt nicht wirklich weiterhilft, auch wenn das reine Wissen über einen verfügbaren Zweitschlüssel etwas zur Beruhigung beitragen würde.

Ob der Schlüssel morgen vom Taucher gefunden wird und wenn ja, dann auch noch funktioniert? Sicher ist, dass sich das Auto mechanisch aufschließen lässt, denn wie bei allen modernen Funkschlüsseln ist ein harter Metallkern integriert, mit dem sich die Fahrertür manuell öffnen lässt. Doch starten würde das Auto damit nicht. Das geht nur per Funksignal des Schlüssels. Schlussendlich bringen alle Überlegungen nichts mehr, wir müssen das Tauchergebnis abwarten. Einmal rufe ich meinen Nachbarn noch an: „Wir warten nun auf Morgen und den Taucher. Danke in jedem Fall für deinen schnellen Einsatz, ich halte dich auf dem Laufenden! Oder hast du noch einen Tipp?“ Er ist sehr erfahrender Elektronik-Techniker und rät: „Gabi, wenn ihr den Schlüssel findet, drückt keine Taste! Unbenutzt senden sie kein Signal. Ihr müsst unbedingt einen internen Kurzschluss verhindern. Wascht ihn auf alle Fälle sehr gründlich mit destilliertem Wasser ab, baut ihn so weit auseinander, wie es geht, legt alle Einzelteile in die Sonne zum Trocknen. Ruhig etwas länger, das schadet nicht. Ich drücke die Daumen!“

Ein Sonnenaufgang im April über dem Ringköbing-Fjord in Dänemark.
Sonnenaufgang über dem Ringköbing-Fjord

Am nächsten Morgen wache ich schon bei Sonnenaufgang um zwanzig vor sieben auf, die innere Ruhe fehlt mir dann doch. Hab glatt davon geträumt, den Schlüssel in der Hand zu halten. Wenn das kein gutes Omen ist? Außer mir, meiner Tochter und ihrem Freund steigt auch mein Sohn kurz nach halb zehn in das Auto meines Bruders. Mit soviel moralischer Unterstützung fühle ich mich für alles, was da kommen mag, gewappnet. Zehn vor zehn kommen wir am Hafenbecken an, Tochters Wunsch nach möglichst geringer Touristenanzahl vor Ort scheint aufzugehen. Lediglich ein VW-Bus steht dort, dänisches Kennzeichen. Ob das schon der Taucher ist? Zu fünft lassen wir uns von meiner Tochter und ihrem Freund die Kerbe an der Holzumrandung des Hafenbeckens zeigen. „Genau hier ist der Schlüssel runtergefallen! Ob das tief ist hier?“

Als wir den Blick wieder auf den gesamten Hafen richten, öffnet der Fahrer des Busses die Tür und kommt auf uns zu. „Hello! Are you the diver?“, begrüßt meine Tochter ihn und nickend lässt er sich von ihr die Stelle zeigen. „Okay, I will change my clothes and go down“, antwortet er. Mein Bruder entschließt sich, direkt zum Supermarkt zu fahren, um destilliertes Wasser zu kaufen. Um kurz nach zehn ist der großgewachsene, sehr sympathische Taucher im Wasser und gespannt verfolgen wir restlichen Vier seinen Tauchgang. Das Wasser scheint weniger tief zu sein als gedacht, denn die weiße Sauerstoffflasche bleibt die ganze Zeit im Wasser zu sehen, als er einmal entlang der Kaimauer schwimmt. Schlick und Modder verschleiern die Sicht, ab und zu durchbrechen seine Füße die Wasseroberfläche. Als er eine einhundertachtzig Grad Kehre macht, kommt wenig später seine hoch erhobene Hand zum Vorschein. Darin: der Schlüssel! Unglaublich, aber wahr, er hat ihn gefunden und zwar in der sensationell kurzen Zeit von nicht einmal fünf Minuten nach erstem Wasserkontakt. „Juchuu! Der Schlüssel ist da! You are the hero of the day!“, wird der Taucher von uns allen begrüßt und gefeiert.

Eine Hand zeigt einen nassen Funkschlüssel der Marke Audi.
Zurück an der Oberfläche nach mehr als 20 Stunden im Salzwasser des Ringköbinger Hafenbeckens.

Als mein Bruder zum Hafen kommt, hat er eine Schüssel und zwei Flaschen destilliertes Wasser dabei. Das Waschen des Schlüssels übernehme ich. „Jetzt bist zu dran, Bruder!“, übergebe ich ihn vertrauensvoll. Auseinanderbauen und trocknen, das ist sein Bereich. Gewohnt lässig nimmt er seinen Leatherman vom Gürtel und nimmt den Mechanismus des Schlüssels in Augenschein. „Bitte, bloß nicht auf die Knöpfe drücken!“, erinnere ich ihn an die gebotene Vorsicht beim Hantieren mit Taschenmesser und Schraubenzieher. Der innen liegende Metallkern des Schlüssels ist schnell herausgezogen, nur die Öffnung des Batteriefachs gestaltet sich etwas schwieriger. Mithilfe eines Youtube-Videos gelingt das, wenn auch in gefühlt längerer Zeit als der gesamte Tauchvorgang vorher gedauert hat. Die Batterie ist trocken! Ein O-Ring dichtet das Gehäuse um sie herum ab, das wird nun allseitig als positives Zeichen interpretiert. Sollte tatsächlich der Schlüssel keinen Schaden genommen haben? Das wäre ja wunderbar, großartig und höchst erfreulich! Ich preise bereits jetzt die gewohnt gute Verarbeitung und Audi-Qualität.

„Trocken wir ihn nun erst einmal etwas in der Sonne? Am besten hinter der Windschutzscheibe. Kommt, wir gehen einen Kaffee trinken derweil, ich lade euch ein!“, gebe ich fröhlich die Losung der nächsten Stunde aus. Auf dem Weg ins Café nehmen wir einen kleinen Umweg: Schauen, ob der Audi noch auf dem Parkplatz steht! Und siehe da, gutes Omen Nummer zwei: Der Zettel mit der Nachricht klemmt noch unter dem Scheibenwischer, kein Strafzettel zu sehen. Klasse und danke, Ihr netten dänischen Ordnungsamt-Mitarbeiter! Ich telefoniere noch kurz mit Audi. „Hallo, wir haben den Schlüssel, gewaschen und auseinandergebaut trocknet er noch. Für den Fall, dass er nachher keinen Mucks macht: Können wir die Batterie einfach austauschen, ohne dass der Schlüssel neu codiert werden muss?“ Diese Frage bejaht der Auszubildende umgehend, also dürfte auch das kein Problem darstellen.

Fünf Personen sitzen in freien an einem sonnigen Tisch und trinken Kaffee.
Abwarten und Kaffeetrinken in herrlichster Frühlingssonne

Eine Stunde später sind wir mit dem getrockneten und zusammengebauten Schlüssel zurück am Auto, unsere Spannung ist zum Reißen gespannt: Mit dem Schlüssel in der linken Hand berühre ich mit der Rechten den Türgriff der Fahrertür und ziehe daran. Die Tür macht das gewohnte Entriegelungsklack-Klack! Genial, der Schlüssel funkt noch! Im Auto sitzend fährt das Display auf und lässt erkennen: „Hallo Gabi!“ „Mein Auto lebt! Wie genial! Ganz ehrlich: Audi finde ich super!“, lache ich überglücklich, steige aus und umarme meine freudestrahlende Tochter. „So, und nun ab nach Hause auf einen Sekt! Das wird gefeiert!“

Damit könnte diese Geschichte ihr Ende finden.

Tut sie aber nicht. Denn die Sache mit dem Zweitschlüssel ist noch ungeklärt.
Zurück im Quartier öffne ich mein Laptop und schreibe eine längere E-Mail an Audi. Fasse alles noch einmal zusammen, inklusive eines kleinen Erinnerungsprotokolls die letztjährige Fahrzeugübergabe in Mainz betreffend. Eine gute halbe Seite lang voll des Lobes für die Audi-Qualität, unserem Vorgehen bei der Schlüssel-Wiederbeschaffung und Inbetriebnahme mit dem abschließenden Hinweis: „Mein überaus angebrachtes Lob an die Audi-Qualität und Ihren Service können Sie nun noch verstärken, indem Sie mir bitte zeitnah den Zweitschlüssel zukommen lassen, dessen Versand sowohl Sie als auch ich im letzten Jahr aus den Augen verloren haben“.

Ja, und wer sagt´s denn. Keine Stunde später liegt die Antwort in meinem Posteingang:

Guten Tag Frau Kremeskötter, ich will Sie nicht länger im Urlaub stören. Der Zweite Schlüssel ist auf dem Weg zu Ihnen. Einen schönen Resturlaub wünsche ich! Mit freundlichen Grüßen, Luca P., Großkundenassistent


Mopedtour in die Vogesen

Wenn Bruder und Schwester unterwegs sind, darf man (und frau auch) sich auf etwas gefasst machen. Wir zwei haben ähnliches Verhalten in Sachen Tempo. Vor allem beim Mopedfahren darf es gern etwas flotter durch die Kurven gehen, sind Jahrgang 66 und 67 und hatten den Einser-Führerschein mit 18 in der Tasche. Haben jede Menge Fahrpraxis, beherrschen unser Motorrad. Wir wissen also genau, was wir tun und wie wir fahren können. Zu zweit unterwegs: eine easy Nummer, jede Menge Fahrspaß, auch wenn er auf seiner neuen Suzuki Katana mit doppelt so vielen PS unterwegs ist wie ich auf meiner BMW F800 R. Mindestens ein, zwei Mal pro Jahr treffen wir uns bei ihm in Mannheim oder hier an der Mosel und drehen einen Tag lang oder zwei unsere Runden.

Ein Mann und eine Frau stehen neben ihren Motorrädern: Er hat eine Suzuki Katana, sie eine BMW F800R.
Geschwister on Tour: Suzuki Katana Bj.2021 meets BMW F800R Bj.2011

In diesem Jahr will er mit drei Kollegen eine mehrtägige Motorradtour machen, ich bin eingeladen, quasi die Quotenfrau mit Wild Card, mit zu fahren. Einer der Kollegen ist mit allen technischen Finessen ausgestattet und wird sich freiwillig um die Routenplanung kümmern. Freue mich darauf, entgegen meiner sonstigen Fahrpraxis mich an den nächsten vier Tagen vollends auf männliche Planung verlassen zu dürfen. Von Speyer nach Munster im Elsaß, Vogesen: Wir kommen!

Bereits nach den ersten drei Stunden ist jedoch klar: Das wird eine zähe Nummer. Hat der Navigator doch allen Ernstes bereits für die Anfahrt ins Elsaß ausschließlich weiße und graue Straßenabschnitte ausgesucht. Ich mag Nebenstraßen. Sehr sehr, vor allem beim Mopeden, sind sie doch meist leer und lassen einen Abschnitte entdecken, die sonst eher liegenbleiben. Vermeide Autobahnen oder zweispurig ausgebaute Bundesstraßen zu 95%. Habe ich jedoch gut 400 km Anfahrt-Strecke vor mir, möchte ich auch irgendwann ankommen. Und mit den ausgewählten Etappen schaffen wir gerade einmal einen Schnitt von vielleicht 40-50 km. Dazu kommen Pausen fürs Trinken und Pipi, die Hitze tut ihr Übriges, Temperaturen um die 30° und mehr in Lederkombi: kein Geschenk und auch die Raucher wollen ja mal inhalieren.

Fünf Motorradfahrer stehen nebeneinander an einer Straße und lächeln in die Kamera.
Theorie trifft Praxis: Motorradfahren mit einer Gruppe ist nicht immer ein Geschenk.

Als Newbie in der Gruppe halte ich mich jedoch mit meiner Meinung zurück nach dem Motto: Mitgehangen mitgefangen. Innerlich allerdings komme ich an meine Grenzen, nach außen jedoch bleibe ich gelassen. Will michnicht direkt am ersten Tag als Meckerziege und Besserwisserin positionieren. Doch es brodelt in mir, je länger wir unterwegs sind. Lasse mein eigenes TomTom-Navi mitlaufen, zumindest weiß ich so, wo wir sind und wie weit es noch ist. Irgendwann nach gut neun Stunden, mehreren Sackgassen im schottrigen Nirvana kommen wir in Munster am Hotel an. Für mich ist nach diesem Tag klar: ich muss eine Ansprache halten. Wohlwollende Kritik sozusagen. Danke für die detaillierte Tourenplanung, aber ganz ehrlich: Morgen machen wir das anders! Insbesondere in den Vogesen sind die Nebenstraßen nicht immer die beste Wahl, die Straßenbeschaffenheit und engste Kurven auf Schotter wirklich nicht er-fahrens-wert.

Der Markplatz in Munster /Elsaß mit Blick auf die Kirche. Juni 2022
Marktplatz in Munster / Elsaß, man nennt sie auch die Storchenstadt:-)

Meine Beschreibung der nächsten Tage möchte ich an dieser Stelle nicht weiter ausufern lassen, vielleicht schreibe ich ja irgendwann einen eigenen Blogartikel über das Motorradfahren und mich, wer weiß? Fakt ist, an Tag zwei platzt dann auch meinem Bruder der Geduldskragen und gemeinsam übernehmen wir zusammen teilweise das Vorfahren. So herrliche Strecken in den Vogesen freuen sich auf jeden Zweiradfahrer und -innen, da wäre es eine Schande, sich mit 30 km/h weiter durch die Schotterpisten zu quälen, die das vorprogrammierte Navi anzeigt. Also rauf auf die etwas größeren Pisten und endlich den Kurventanz erleben, der mir und meinem Bruder so sehr liegt!

Fazit: Prüfe genau, mit wem du dich in einer Gruppe zusammentust, insbesondere beim Motorradfahren!


Die Freie Rede: Arbeiten mit glücklichen Menschen 

Im vergangenen Jahr durfte ich wunderbare Menschen kennenlernen. Brautpaare und ihre Familien, junge Eltern und ihre Neugeborenen. Jede einzelne Begegnung hat mich bereichert, jede Geschichte „dahinter“ hat in der von mir vorbereiteten Freien Rede ihren Platz gefunden. Diese Gespräche, die ich erleben darf, haben einen ganz besonderen Wert für mich. Natürlich sind sie nötig, um die Paare kennenzulernen, ihrer Persönlichkeit Worte geben zu können, die in meiner Ansprache zünden. Doch mindestens genauso wichtig ist die Teilhabe. Dass sie mich teilhaben lassen an ihrem Glück. Dass sie ihre Beziehung für mich öffnen, Anekdoten und ganz individuelle Erlebnisse erzählen. Das ist das Großartige an meiner Funktion als Freie Rednerin: die Arbeit mit ausnahmslos glücklichen Menschen. Was für eine herrliche Aufgabe ich doch habe, dieses Glück in Worte zu fassen und feiern zu dürfen!

Meine zwei ersten Kinderwillkommensfeste

Zwei Wochenenden meines Sommers standen ganz im Zeichen des Kindes. Des neugeborenen Kleinkindes, um genau zu sein.

Ende Juni durfte ich in der Eifel Valentin im Kreise seiner Familie begrüßen, ein liebevoller kleiner Kerl, der seine Eltern jeden Tag aufs Neue glücklich macht. Die Feier fand im Freien statt auf einer großen Wiese der Großeltern, sehr schön geschmückt mit Strohballen und Bänken, Luftballons und Girlanden. Kaum hatte ich mit meiner Rede begonnen, meinte der Himmel, seine Pforten öffnen zu müssen. Die bunt aufgespannten Regenschirme umrahmten die Zeremonie, wen stört schon etwas Naß von oben? Uns allesamt nicht und hinterher war ausreichend trockener Platz in den Zelten und der großen Garage.

Eine Freie Rednerin hält auf einem Wiesengrundstück ein Kinderwillkomensfest ab. Regenschirme sind aufgespannt.
Im Regen stehen bei Familie Bechel: mit der Sonne im Herzen und Worten der Liebe auf der Zunge war es mir ein Fest!

Zwei Wochen später Anfang Juli ein zweites Fest unter freiem Himmel, heute mit Sonnenschein und der Suche nach Schatten angesichts ungewöhnlicher Hitze Anfang Juli war der Star des Tages der überaus aufgeweckte, neugierige Mailo, der an diesem Tage direkt seinen ersten Geburtstag feierte. Auch dieses Kinderwillkommensfest war geprägt von Herzlichkeit, einer großen mutigen Familie sowie überstrahlt von Mailos Charme, der alle Gäste in seinen Bann zog.

Ein Vater hält seinen einjährigen Sohn im Arm, daneben die Mutter und die Freie Rednerin des Kinderwillkommensfestes. Juli 2022
Mailo und seine glücklichen Eltern David und Theresa: Sonnenschein pur und nicht nur wegen des strahlenden Sonnenscheins von oben (Foto: Beautiful photography by Sarah)

Wunderschöne Freie Trauungen leiten von Juli bis September

Meine Hochzeitssaison begann am 2. Juli in Luxemburg, ich war in Saarbrücken und Bernkastel, bevor sie mit zwei Freien Trauungen Ende August und September in der Orangerie Bekond am 24. September endete. Fünf Brautpaare, die nicht unterschiedlicher sein konnten, hatten sich mir anvertraut und nach vielen Gesprächen konnte ich für jedes Einzelne genau die Worte und Rituale zusammenstellen und ihren individuellen „roten Faden“ spinnen.

Ganz besonders spannend…

…war dabei Anfang Juli die zweisprachige deutsch-amerikanische Hochzeit von Katie und Hans im Deinhards in Bernkastel-Kues. Lagen zwischen Anfrage und sofortigem Auftrag gerade einmal zwei Wochen. Zumal der Aufwand, die Freie Rede auf deutsch und englisch abzuhalten, ein erhöhter war. Doch durch Spontaneität und vom ersten Moment an lockere Leichtigkeit gelang eine wunderschöne Freie Trauung in der Kapelle des mit herrlicher Moselterrasse gelegenen neuen Hotels.

Ein glückliches Brautpaar auf seinem Auszug nach der Freien Trauung in einer Dachgeschoss-Kapelle, Juli 2022
Das glückliche Brautpaar beim Ausmarsch (Foto Nicole-Andre-Photography)
Der für mich perfekte Abschluss der Saison…

… war dann Ende September in Bekond, als ich Ira und Kai trauen durfte. Emotional bewegend, die erste Gänsehaut kroch mir beim Einzug über den Körper, als Ira flankiert von ihren Eltern den Gang nach vorne antrat und Kai vor lauter Rührung die Tränen herunterliefen. Gibt es etwas Schöneres, als diesen Ausdruck von Glück und Liebe? Wenn das Herz davon so voll ist, dass sich Tränen Bahn brechen, da es sonst überliefe? Ich meine: Nein und darum war dieses Erleben, ihr JA zueinander, von Emotionalität nicht zu übertreffen.

Ein paar mehr Eindrücke habe ich bereits in einem eigenen Blogartikel beschrieben: Das war meine Hochzeitssaison 2022 🙂 Ich freue mich schon jetzt auf ganz, ganz viele solcher Momente in 2023!

Einzug der Braut bei einer Freien Trauung im Freien. Die Braut wird von ihren Eltern flankiert, kurz vor der Übergabe an den wartenden Bräutigam. Im Hintergrund die Hochzeitsgesellschaft.
Ira und Kai: das Dream-Team beim Einzug (Foto: Isabel-Schary-Photography)


Schreibworkshops und Kurse gestalten: Schreib:Zeit mit Gabi

Kreatives Schreiben nimmt einen sehr großen Stellenwert in meinem Leben ein. Ich schreibe, seit ich denken kann. Und das in einer Gruppe machen, die zudem noch von mir angeleitet und inspiriert wird, erfüllt mich mit Glück und Freude. Denn die Aha-Erlebnisse, die kreative Entwicklung und Formung des eigenen Stils eines jeden, der und die meine Kurse besucht, bereichern auch mich. Gibt meiner Liebe zur Sprache Ausdruck, meiner Herangehensweise Berechtigung, meiner Freude am Lehren Sinn.

Im Frühjahr attestierte ich dem laufenden Kurs „Veröffentlichungsreife“. Im Laufe der letzten zwei Jahre waren so viele großartige Kurzgeschichten und lyrische Texte entstanden, die sollten nicht länger in der Schublade bleiben. Raus damit in die Welt! Wir sind ein sehr breit aufgestellter Haufen, die eine kennt sich mit Werbung aus, die nächste ist in der Stadt gut vernetzt, die andere hat Spaß an Organisation. Schnell war ein Termin gefunden, dazu die passende Location.

Plakat "Aus Schreib:Zeit wird Lese:Zeit"
Ankündigung der Lesung am 8.7.22, darauf die acht Porträts der Lesenden.
Die VHS Wittlich-Stadt und Land e.V. als Veranstalter bescherte uns ein volles Haus

Und so standen am 8. Juli in der Brasserie Balthazar in Wittlich acht Autorinnen und ein Autor am Mikrophon vor ausverkauftem Haus. Auch die Presse war voll des Lobes. Wenn das keine echte Motivation und Erfolg ist sowie nach Wiederholung schreit! Die ersten Texte sind bereits geschrieben und mit der Fortführung des Kurses Anfang des Jahres werde ich weitere Impulse setzen 🙂

Zeitungsartikel über die Lesung, Überschrift: Gruppe Kreatives Schreiben liest, zu sehen ein Gruppenfoto der acht Vortragenden.
Pressebericht in der Wittlicher Umschau vom 23.07.22

In den Abendkursen haben wir immer nur 1 1/2 Stunden Schreib:Zeit, um auch einmal in den Genuß von MEHR ZEIT zu kommen, gestaltete ich im wunderbar großen und stillen Naturgarten von Monika und Walter Frank in Graach auf der Schäferei einen Tages-Workshop im August. Bei ausnahmsweise erträglich kühleren Temperaturen war das Schreiben an frischer Luft eine willkommene Abwechslung und besondere Texte fanden den Weg aus dem Innen nach außen. 

Ein langer Tisch im Freien an dem zehn schreibende Frauen sitzen.
Ein Dreiminutentext als erster Schreibimpuls weckt den kreativen Schreibflow.
Eine Frau sitzt an einem Tisch im Freien und überprüft ihre Notizen für einen Schreibworkshop.
Während des Workshops passe ich bei Bedarf mein Skript laufend an.

Juli Norden liest wieder

Nachdem während der Corona-Pandemie keine Lesungen möglich waren, habe ich mich sehr über die Gelegenheit gefreut, mein Buch Zweihundertneunzehn Quadratmeter Glück! auf einer Lesung in Bernkastel-Kues präsentieren zu dürfen. Juli liest am ersten Juli, wenn das nicht ein herrlich passendes Motto gewesen ist! Das Cusanus-Geburtshaus war großartige Kulisse, ich danke sehr für den gelungenen Abend und das positive Feedback meiner ZuhörerInnen und der örtlichen Presse.

Eine Autorin sitzt an einem Tisch und liest aus einem Buch vor.
Der Bericht des Trierischen Volksfreunds zu meiner Lesung ist online zu finden, ich freue mich sehr über die positive Kritik: „Das Glück ist eine Badewanne“

Meine zweite Lesung in diesem Jahr durfte ich als Eröffnungsveranstaltung der 21. Mainzer Büchermesse in den Räumen der Akademie der Wissenschaften halten, wo ich das Literaturwerk Rheinland-Pfalz und Saarland e.V. am Gemeinschaftsstand unterstützen durfte.

Eine Autorin steht an einem Pult und liest aus ihrem Buch vor.
Lesung Juli Norden auf der 21. Mainzer Buchmesse am 05.11.22
Ein Büchertisch auf der Mainzer Büchermesse, davor interessierte Leser, dahinter sitzend die Autoren, November 2022
Der Gemeinschaftsstand des Literaturwerk Rheinland-Pfalz und Saarland e.V., dort Mitglied sein, lohnt sich!


Meine Auszeit in Irland

Irland. Kann ich Irland beschreiben? Wer kann Irland beschreiben? Meine Eindrücke nach einer Woche Auszeit im nordwestlichsten Teil der Republik, Donegal, meinem ersten Mal auf der Insel sind: mystisch, urtümlich, herzlich, farbig, nachhaltig, bezaubernd, einnehmend. Ich hatte die großartige Gelegenheit, diesen Teil Insel mit einer ganz persönlichen Reiseleiterin, sozusagen 1:1, kennenlernen zu dürfen. Brigitte von Irland-reisen.eu fuhr mit mir und ihrem Bus jeden Tag wortwörtlich „neben der Spur“. Täglich andere Orte, allesamt verwoben in die unterschiedlichsten Geschichten und teils sagenhaften oder historischen Hintergründen.

Ein blauer Himmel mit Wolken über einer Meeresbucht in der Nähe von Ardara, Irland.
Mein Blick aus der Unterkunft in Ardara: Das Lookout macht seinem Namen alle Ehre!
Eine hügelige Landschaft mit rotbraunen Farnen im Herbst, eine Wasserfläche davor spiegelt den blauen Himmel und Wolken.
Farben, so viele Farben. Wetterwechsel alle paar Minuten, das Spiel von Sonne, Wolken, Regen und Sturm hat mich begeistert.

In diesen sieben Tagen erhielt ich die eindrückliche Ahnung, was die grüne Insel geprägt hat und mit welchen Entbehrungen, Besatzungen und lebensbedrohlichen Situationen die Bewohner umgehen lernen mussten. Respekt! Hochachtung! Bewunderung! Ganz sicher: Ich komme wieder!

Die Geschichte und Geschichten der Insel trage ich seitdem tief in meinem Herzen, hole meine Erinnerungen ab und zu hoch, sehe die Fotos an, die ich gemacht habe und bin zutiefst froh, diese Reise gemacht zu haben, quasi meine zweite Jahreshälfte darauf abgestimmt, dass mir nichts, weder Corona noch die bevorstehende Schulter-OP, einen Strich durch die Planung machen konnte, was die Tage auf Irland gefährdet hätte.

Eine Frau sitzt an einer Felswand auf Steinen und schreibt in ein Notizbuch.
Immer mit im Rucksack: Meine Schreibkladde, wie ich sonst ich meine vielen Eindrücke unterwegs festhalten können! Hier sitze ich, einen Regenschauer abwartend, wettergeschützt in einer Höhle am Maghera-Beach. Um diesen ranken sich, wie kann es anders sein, historische Geschichten, die leider hier für einige katholische Einheimische tragisch endeten.

Gut möglich, dass ich im nächsten Jahr einen eigenen Blogartikel zu meinen irischen Tagen verfassen, mein Reisetagebuch ist voll von unterschiedlichsten Erzählungen, die hier eindeutig den Rahmen sprengen würden. Das für mich Besondere an meiner Reise war, dass ich mich ganz auf MEIN SCHREIBEN konzentrieren durfte, neue Inspiration und Impulse fand, anstatt zum Beispiel in meinen Kursen die Ideengeberin zu sein.

Eine Frau steht vor einem keltischen Hügelgrab.
Der 6000 Jahre alte Portal Dolmen bei Lough Nacroaghy in der Nähe von Kilcooney, einst eine Grabstätte.

Hier am Dolmen erzählt mir Brigitte gleich am ersten Tag die Sage der Tuatha De Dannan, (gesprochen: Tudade Dannan), dem Volk der Göttin Danu, (unter der Erde, das kleine Volk / Volk unter den Hügeln), die einst ihre vier Größten – von vielleicht Atlantis? – ausgesandte, um von der untergehenden Heimat aus neues Land zu entdecken. Lugh brachte den Lichtspeer zurück, Nuada das Schwert, Dagda den Kessel/ das Füllhorn und der Vierte den Lia Fáil, den Stein des Königs. Mit diesen Insignien landeten sie auf Irland und nahmen das Land in Besitz, nur um lange Zeit später vom keltischen Volk der Milesianer angegriffen zu werden. Keines der Beiden konnte einen Sieg davon tragen und sie einigten sich, das Land unter sich aufzuteilen. Die Milesianer bewohnten fortan die Oberfläche, bis heute sind sie das genetisch nachweisbare Urvolk der Iren. Die Tuatha De Dannan gingen unter die Erde und begründeten damit sämtliche Sagen und Geschichten der Elfen, Feen und Kobolde.

Diese Sage steht an dieser Stelle beispielhaft für meinen Einstieg in die Sagenwelt Irlands und Ja: auch wenn ich im Grunde Realistin bin, ich glaube an heidnische Sagen 🙂 Und nochmals Ja: Ich komme wieder. Ganz bestimmt.


Eingeschlossen im Kreislauf des Schmerzes

Schmerzen, chronische Schmerzen. Jahrelang, seit 2015 mindestens. Ich bin eine sehr aktive Menschin. Sport war und ist eine meiner Endorphin-Tankstellen. Früher Schwimmerin, dann Leichtathletik durch alle Disziplinen, bis 2013 aktive Läuferin mit Marathonerfahrung. Seitdem deutlich eingebremst durch Arthrose in den Knien, die ich aber durch Muskeltraining und moderates Wandern gut im Griff habe. Doch dann rutschte ich Ende 2015 auf meiner Holztreppe aus und fiel die letzen sieben Stufen runter. Die paar Prellungen nicht schlimm, aber beim Fallen hatte sich mein rechter Arm zwischen Wand und Körper eingeklemmt und nach hinten verrissen. Probleme mit meiner rechten Schulter waren die Folge: Sehnenanriss der langen Bizepssehne, die sich chronisch entzündete.

Durch Fehlbehandlung und eine Arthroskopie, die alles verschlimmerte, fiel ich in ein Schmerzloch. Die Tageshöchstdosis Ibuprofen reichte nicht mehr aus, ich konnte nicht schlafen, nicht liegen oder stehen, dauerbrennender Schmerz ließ mich verzweifeln. Daher entschied ich mich 2017 zur Abtrennung der Sehne in einer zweiten Operation, jedoch nicht mehr im Wald-und Wiesenkrankenhaus hier vor Ort sondern ich fuhr nach Heidelberg in die Uni-Klinik. Endlich wieder schlafen können! Zwei Jahre half mir das raus aus der Schmerzmittel-Dauer-Medikamentation. Rückschlag in 2020, der Schmerz war zurück, anders allerdings. Reibend, brennend, auch in Ruhe. Finale Diagnose 2021: Knochendegeneration, das Schultergelenk mit Arthrose schwersten Grades. Eine Prothese die einzige Abhilfe, aber: „Sie sind dafür noch zu jung! Eine Prothese hält nur 10-15 Jahre! Wir raten Ihnen, damit noch ein paar Jahre zu warten.“ Mit diesem Hinweis schickte man mich wieder heim und ich fiel zurück in mein Loch.

Schlimmer denn je, machte der chronische Schmerz mich auch in psychischer Hinsicht labil, nahm mir die Freude an Bewegung, spontanen Unternehmungen, Live-Konzerten. Mein Energie- und Kraftreservoir nahm beständig ab. Ich war nur noch müde, kein Wunder ohne erholsamen Nachtschlaf, letzter Ausweg: Schmerztherapie medikamentös und psychologisch. So erlebte ich den Rest von 2021 und Anfang 2022 mehr oder wenig in einem Tranzustand, zugedröhnt mit BTM-Schmerzmitteln. Ich, Gabi, die zeitlebens keine Drogen konsumierte, bis auf das eine oder andere Glas Wein, auch mal ein guter Cocktail oder Whisky, aber alles in Maßen, war plötzlich medikamentenabhängig.

Eine blauer Aktendeckel mit vielen Papieren darin.
Meine private Krankenakte, jede Menge Arztbriefe, Medikamentenpläne, Physio-Termine und Röntgen-/MRT-Daten-CDs aus 7 Jahren.

Zunehmend igelte ich mich ein : Rapider Abfall in meiner Sportlichkeit. ABER der Frühling kam und weckte meinen Kampfgeist: mich damit abzufinden, so, genau so weitere zehn Jahre zu erleben, bis ich alt genug sei für eine neue Schulter, diese Einstellung warf ich über Bord. Nein! Ich will JETZT zurück ins Leben, will mich wieder an Bewegung freuen dürfen statt sie zu vermeiden, dieser Vorsatz ließ mich eine weitere Meinung einholen. Erinnerte mich an die Uni-Klinik Heidelberg, die mir schon 2017 zu Schmerzfreiheit, wenn auch vorübergehend, verholfen hatten.

Und siehe da: Der Facharzt und später noch hinzugezogene Fachbereichsleiter Dr. Bülhoff nahmen sich Zeit, sehr viel Zeit für mich. Hörten mir genau zu, schauten mich genau an, berieten mich sehr genau und detailliert, eine Dreiviertelstunde lang. „Ihre Schulter ist abgerockt. Daran besteht kein Zweifel. Wir haben jedoch gute Erfahrungen mit einem neuen Material für das Kunststoff-Gegenlager im Schulterblatt, vierfach bestrahlt bietet es eine deutlich erhöhte Härte und Abriebfestigkeit, die bei Ihrer Disposition gut 20-30 Jahre halten kann. Der Titan-Kugelkopfes hat zudem einen besonders langen Schaft und wird in Ihren jungen Knochen sicher sehr gut einwachsen.“

Ein Röntgenbild das eine rechte  Schulter-Totalendoprothese zeigt (Schulter-TEP)
Das Kontroll-Röntgenfoto nach der OP sehe ich morgens bei der Visite

LICHT AM HORIZONT! Wie auf Wolken schwebte ich aus der Ambulanz, versorgt mit allen nötigen Unterlagen und der Möglichkeit, die OP anzugehen. Hoffnung trug mich auf dem Weg nach Hause, Hoffnung trug mich durch meinen Sommer, Hoffnung führte mich final am 14. November in den Operationssaal. „Bin nun ein Bionicle“, war meine Rundmail in die Whatsapp-Gruppe meiner Familie am „Morgen danach“.

Eine frisch operierte Frau mit bandagiertem rechten Arm nach einer Schulteroperation (Schulter-TEP)
Der Morgen nach meiner OP: der Schmerzkatheter läuft, alles gut gelaufen!

Heute, gut sechs Wochen „danach“ bin ich drogenfrei. Nach vier Wochen mit konsequent getragener Gilchrist-Armbandage brauche noch nicht einmal mehr eine Ibuprofen-Tablette. Schmerzfreiheit nach so langer Zeit: Das ist wahre Lebensqualität!

Vor mir liegen im Januar ein paar Wochen Reha-Aufenthalt, in denen ich zurück in die Kraft und Beweglichkeit finden werde. Als erfahrene Sportlerin kenne ich meinen Körper, habe meine Grenzen akzeptiert. Ich werde nicht mehr alles so gut können wie früher, aber mit Training, Disziplin und Freude am Aktivsein freue ich mich auf das, was kommt.


Meine liebsten eigenen Blogartikel von 2022


Mein Jahr in Zahlen 2022 (Stand 20.12.22)

  • Facebook Fanpage: 109 Follower, 108 „Gefällt-mir“-Angaben (Stand 11.12.)
  • Instagram Follower Gabi: 165 / Juli Norden: 1017 (Stand 11.12.)
  • Anzahl von Instagram-Posts: Gabi: 33 / Juli Norden: 313 (Stand 11.12.)
  • Anzahl der Blogartikel 15 inkl. Jahresrückblick
  • Freie Reden (Traureden: / Kinderwillkommensfeste: 2)
  • Schreib:Zeit mit Gabi: VHS-Kursabende: 22 / Tages-Workshops: 1
  • Korrigierte / lektorierte Bücher: 2
    • Lesungen als Juli Norden: 3
  • Wander-Kilometer: 256
  • Motorrad-Kilometer: 4.474
  • Auto-Kilometer: 15.546
  • Flugkilometer: 5.000
  • Tage mit Schmerzmedikamenten: 350

Was dieses Jahr sonst noch los war bei mir

Ein Bachlauf mitten durch eine bebaute Stadt.

Wanderurlaub rund um Monschau Mitte Juli: Entschleunigung pur für vier Tage

Ein Springsprunnen in einer größeren Gartenanlage, von hinten zu sehen eine langhaarige Fotografin.

Direkt im Anschluss auf Mutter-Tochter-Fototour quer durch Köln, hier an der Flora (Foto Carlotta Ostmann)

Das IHK Zertifikat vom 30.08.22 für Gabi Ingrid Kremeskötter, das sie als Social Media Managerin ausweist.

Weiterbildung zur Social Media Managerin bei der IHK: Wichtige Skills und vor allem die initiale Idee für meinen eigenen Blog

Foto eines Social-Media-Posts das die Startseite der Website von Gabi Kremeskötter zeigt.

Gabi goes social media bei Instagram und Facebook am 01.09.22

Screenshot des ersten Blogartikels von Gabi Kremeskötter am 11.09.22

Mein erster Blogartikel geht online am 11.09.22: Hallo Welt!


Was wartet 2023 auf mich?

  • Ab dem 27.12.22 für drei Wochen meine Reha in Bad Kreuznach in der Drei-Burgen-Klinik antreten: zurück in die Beweglichkeit und endlich wieder SPORT!
  • Immer wieder sonntags einen Blogartikel veröffentlichen rund um meine Aktivitäten Freie Rede, Kreatives Schreiben und was sonst noch so los ist bei mir.
  • Spätestens Anfang Februar beginnt der nächste VHS-Kurs Kreatives Schreiben in Wittlich mit mir als Dozentin, zu den laufenden Kursen ein Online-Format entwickeln und ganz sicher einen Sommer-Tagesworkshop in der Natur.
  • Meine neue Hochzeitssaison startet mit der ersten Freien Trauung spätestens Ende April in Bernkastel-Kues, weitere 6 Termine sind bereits fest gebucht, mein Ziel: zehn Freie Reden in 2023 🙂
  • Wanderurlaube mit dem DAV Sektion Trier e.V. Mitte Juni entlang der Donau und Ende September in der Pfalz
  • Im Juli eine Woche Motorradurlaub in den Dolomiten : endlich einmal wieder eine ganze Woche mit Gleichgesinnten flotten Fahrern den Kurventanz erleben, Bella Italia ich komme!
  • Ende des Jahres eine größere Sondertilgung meines Haus-Hypothekendarlehens leisten und den Rest umschichten mit dem Ziel, vielleicht schon in sieben Jahren (oder noch früher?) schuldenfrei dazustehen.
  • Mein Motto für 2023 lautet: Spaß, Lebensfreude, Schmerzfreiheit genießen und ganz viel Zeit mit glücklichen Menschen verbringen!

Ja, das war´s für mich soweit, ich freue mich, wenn du bis hierher mitgelesen hast und meinen Weg begleitet hast, wir sehen und lesen uns womöglich in 2023!

Wenn du magst, hinterlass mir gerne deinen Kommentar, was hat dich am Meisten bewegt in meinem Rückblick?
Lass auch du Sprache (d)eine Brücke werden: Vom Ich zum Du und Wir 🙂

Herzliche Grüße, deine Gabi

13 Kommentare

  1. Hallo Gabi,
    was für ein interessanter Jahresrückblick. Wie schön, zu lesen, dass dir geholfen werden konnte. Das ist ein schöner Erfolg für das Jahr 2022, finde ich. Am spannendsten fand ich deine Reise nach Irland. Ich war bisher ein Mal da, mit einer Busreise mit meiner Großtante (ich Mitte Zwanzig, alle anderen mindestens 60+). Irgendwann möchte ich nochmal wieder hin, aber dann auf eigene Faust. Deine Erlebnisse machen wir wieder richtig Lust darauf.
    LG
    Yvonne

    1. Liebe Yvonne, herzlichen Dank für dein Feedback! Ja, die Insel ist wirklich besonders💫🥰 Die Wetterwechsel und Farben waren grandios, will au h wieder hin👍
      Liebe Grüße
      Gabi

  2. Liebe Gabi,
    Es war mir spannend deinen Rückblick zu lesen . Für mich ist auch immer interessant neue Leute kennenzulernen und mit ihnen zu kommunizieren. Ich denke, die Erfahrungen, die man durch die Kommunikation mit anderen Menschen sammeln kann, sind wirklich einzigartig.
    Für 2023 wünsche ich Dir Glück, Erfolg und Kraft in allen Bereichen und Lebenslagen!

    LG
    Pari vom Sympatexter-Team

  3. Liebe bunte Gabi,

    wow, du hast wirklich einen epischen Jahresrückblick geschrieben, chapeau!

    Die Sache mit dem Namen haben wir gemeinsam: Meinen Nachnamen gibt es – in meiner Schreibweise – noch seltener: mich, meinen Vater, meine Töchter. Fertig. 😉

    Hältst du deine kreativen Schreibseminare auch online? Ich wäre da gerne mal dabei!

    Ich wünsche Dir alles, alles Gute, dass Deine Schulter hält und heilt. Ich bin Kopfschmerz-Patientin, wenn auch bei weitem nicht so schlimm wie du, aber ich weiß, wie das lähmen kann. Toi toi toi und ein feine Reha!

    Alles Liebe
    Céline

    1. Hallo Celine,
      danke für dein Feedback, mir scheint, wir haben mehr gemeinsam als gedacht👍
      In der Tat plane ich für 2023 den einen und anderen Schreibworkshop online, würde mich freuen, dich dabei zu haben.
      Schreib mir gern eine kurze E-Mail an info@gabi-kremeskoetter.de,
      dann nehme ich dich mit in meinen Verteiler auf, mein Newsletter-Abo muss ich erst noch aufbauen (rechne da mit Support unserer Judith😉🤭)

      Herzliche Grüße
      Gabi

  4. Immer sehr spannend so ein Resumee von jemanden anderen zu lesen … hat mir gut gefallen und ich wurde mitgenommen. Gerade Irland ist mir nicht fremd, da meine jüngere Tochter dort lebt und ich sie im März für eine längere Zeit besucht habe.
    Feine Grüße aus Spanien
    jfk

  5. Liebe Gabi, dein Jahresrückblick ist sehr inspirierend. Du bist eine mutige und starke Frau. Ich liebe das Reisen. Deine Irlandreise motiviert und bestärkt mich dieses Land zu bereisen. Alles Liebe für dich und eine erfolgreiche Reha! Grüße aus dem Norden, Susan

    1. Herzlichen Dank für deine Zeilen und dein damit verbundenes Kompliment! Ich freue mich😌
      Und jaaa: Unbedingt auf die Grüne Insel! Lohnt sich total!
      Lieben Gruß zu dir,
      Gabi

  6. Moin Gabi,
    dein Rückblick 2022 liest sich sehr abwechslungsreich! Von deinen Anfängen und dem Sichtbarwerden im Internet übers Abtauchen im Hafen von Ringkøbing bis zur erfolgreichen Schulter-OP! Glückwunsch dazu und insbesondere für deine Schulter und deine Gesundheit allgemein alles Gute!
    Irland steht bei mir noch auf der Da-möchte-ich-gern-mal-hin-Liste. Mal schauen, wann/ob das möglich sein wird.
    Ich wünsche dir für all deine Vorhaben alles Gute und viel Erfolg! Komm gut rein ins neue Jahr,
    liebe Grüße aus Kiel,
    Sabine

    1. Liebe Sabine,
      herzlichen Dank für dein Dir-Zeit-nehmen-und-lesen 🙂 Freue mich sehr und nehme auch deine Genesungswünsche mit in meine nächsten Wochen!
      Komm auch du gut rüber ins Neue,
      auf dass 2023 für uns alle jede Menge spannende Themen, An- und Einsichten sowie Glück und Gesundheit zusammenpackt!
      Herzliche Grüße
      Gabi

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