Herzlich willkommen in meinem ersten Monatsrückblick des Jahres. Ich habe eine bunte Mischung zusammengetragen ‒ bunt wie mein Leben und genauso mag ich’s ja! Mein Rückblick enthält die Erkenntnis, was ich künftig nicht mehr mache, aber natürlich auch einige schöne Momente in Sachen Kultur. Jeweils am Ende eines Monats innezuhalten, anzuschauen, wo und mit wem ich unterwegs war, ist mir inzwischen eine liebe Tradition geworden. Einen Januar-Rückblick schreibe ich daher bereits zum fünften Mal! Ein kleines Jubiläum also ‒ und du bist mit dabei. Herzlich willkommen auf meinem Blog 🙂
Nachlese zu meinem Adventskalender 23plus1
Ja, ich bin froh, dass Januar ist. Die vielen Stunden der Vorbereitung, das Schreiben der Inhalte, die Erstellung der Automation für 23 E-Mails, anschließend das Lesen, abspeichern und übertragen der Texte und Illustrationen für die Weihnachtsedition haben meinen Dezember viel zu voll gemacht.
Ernüchternde Erkenntnis meines Adventskalenders
Im Januar erhoffte ich mir den Lohn, zumindest zwei oder drei Interessent:innen für meinen im Januar beginnenden 6-Wochen-Online-Kurs gewinnen zu können. Ernüchtert muss ich feststellen: So sehr ich die Teilnehmenden der 23plus1-Impulse auch fürs (kostenlose) Schreiben begeistern konnte, so gar niemand entschied sich für meinen (bezahlten) Kurs.
Mein Aufwand für den Adventskalender liegt rückblickend in keiner Weise ausgeglichen, dabei heißt mein Motto des Jahres 2026 doch „Im Gleichgewicht sein„. Zwar gewann ich gut 40 Neuanmeldungen für meinen Newsletter durch die 23plus1-Aktion, doch haben sich davon gut 20 direkt danach wieder abgemeldet.
Werde ich auch 2026 einen Adventskalender anbieten?
Nachdem ich mir alles noch einmal ganz in Ruhe durch den Kopf habe gehen lassen, steht meine Entscheidung fest: Sollte ich in 2026 wieder einen Adventskalender machen, wird er nicht kostenlos sein. Ich möchte in Stunden nicht aufzählen, welche Arbeit drin steckte, das habe ich nach 2024 auch in 2025 in positiver Erwartung freiwillig geleistet.
Ein drittes Mal werde ich meinen Adventskalender jedoch nicht „für umme“ bewältigen. Ich denke über einen Preis von 24 Euro nach, dem Titel 23plus1 folgend könnte das eine Idee sein, oder wie denkst du darüber?

KREativ mit Gabi Vol#6
Ich schrieb bereits: Mein Jahresstart in Sachen Online-Kurs verlief sehr zögerlich. Immerhin stützte mich eine feste Anmeldung seit November, am Januar-Kurs festzuhalten, der am 8. Januar begann. Kleine Gruppen haben durchaus ihre Vorteile, wie du in meinem Blogartikel „Was mein Online-Kurs bewirkt“ nachlesen kannst.
Meine Buchungsangst motivierte mich jedoch dazu, einmal über die Terminserie (Donnerstags der Impuls, Dienstags in der Folgewoche Vorlesezeit) nachzudenken und Alternativen anzubieten. Meine kleine Umfrage per Newsletter ergab tatsächlich eine weitere spontane Anmeldung.
Zu den zur Abstimmung gebrachten Alternativen fand sich jedoch keine deutliche Mehrheit, daher werde ich auch in Zukunft am Konzept Do-Die festhalten. Immer jedoch auch mit der Möglichkeit im Hinterkopf, die Termine individuell anzupassen, vor allem bei nur 1-3 Teilnehmenden.

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KREativ mit Gabi – Schreib dich frei in 6 Wochen
Der KREative 6-Wochen-Schreibkurs mit Live-Feedback: gemeinsam schreiben, vorlesen und wachsen.
Du hast Lust zum Schreiben und Austausch über Texte? Das ist alles, was du brauchst, um in meinem 6-Wochen-Kurs deine Angst vor dem weißen Blatt zu verlieren – und so ganz nebenbei noch deine Schreibstimme zu entdecken. In wöchentlichen Live-Modulen erhältst du von mir stets neue Schreibimpulse. Dabei verbinde ich weitere Inhalte und Methoden des KREativen Schreibens, z. B. die Einführung verschiedener Textarten und stilistische Hinweise.
Willst du erst einmal nur locker mitlesen, wie sich mein Kurs und weitere Themen weiterentwickeln, kannst du dich gerne für meinen Newsletter registrieren:
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Lektorat E.W. Peck
Bereits seit Anfang Dezember lag mir der Auftrag für zwei Kinder-Kurzgeschichten vor. Erst als der Adventskalender abgeschlossen war, konnte ich mich den Wichtelgeschichten annehmen. Eine schöne Abwechslung und immer wieder erstaunlich, wieviele kleine Fehlerchen und Verbesserungstipps sich selbst in Kürzesttexten einschleichen.
Ich liebe meine Arbeit und freue mich sehr, wenn ich sprachlich mein Talent in die Überarbeitung einbringen kann. Auch diese Autorin möchte im Selfpublishing veröffentlichen, ich wünsche ihr viel Glück und Erfolg bei der Umsetzung!

CoBlogging in vertrauter Runde
Ich bin kein aktives Mitglied mehr der TCS-Community – wenn auch meine Blogartikel weiterhin im Blog-Zählwerk von Judith Peters enthalten sind und ich zumindest die wöchentlichen Unverbindlichen Blogempfehlungen von ihr erhalte als VIB (Very Important Blogger).
Umso mehr schätze ich die seit Anfang 2o25 auf unabhängiger Basis entstandene CoBlogging-Zone mit Conny Jost, Nadine Cabrera und Britta Hohne. Jeden Donnerstagabend treffen wir uns onnline zum Austausch und gemeinsamen Bloggen. Nicht immer alle, wie auf diesem Foto zum Jahresbeginn, aber stets verbunden.

Kultur-Highlights im Januar
Ich habe von meinem Liebsten einen Eventkalender zu Weihnachten geschenkt bekommen, selbstgebastelt und zum Teil bereits mit Events bestückt. Nicht alle geschenkt, denn ich selbst habe mir auch schon die eine und andere Veranstaltung vorgemerkt. Was ich erlebe, werde ich in 2026 daher unter dieser Rubrik verkünden. Fest steht: Viele kulturelle Highlights warten auf mich, im Januar direkt zwei.
Pretty Woman Musical in der Alten Oper Frankfurt
Romantik pur – ein Märchen wird war: So erlebte ich den Kinofilm in den 1980ern mit Julia Roberts und Richard Gere. Ein Traumpaar war geboren und ich ihr ausgesprochener Fan. Wie oft habe ich seitdem den Film gesehen? Er lagert bei mir als DVD, also ganz sicher sehr, sehr oft.
Umso größer war meine Erwartung, doch nein, nicht Erwartung, sondern Spannung, wie diese Liebesgeschichte auf die Bühne gebracht werden würde. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Weihnachtsgeschenk meines Liebsten ging auf: zwei Plätze im vorderen Parkettbereich der Alten Oper Frankfurt (ich wollte dort immer schon einmal eine Veranstaltung besuchen!).
Natürlich verglichen wir die Bühnenhandlung mit dem Film, an zwei, drei Stellen wurde etwas verändert, alles in allem jedoch sehr gelungen! Die stimmliche Qualität von Shanna Slaap alias Vivian Ward übertönte meines Empfindens nach Mathias Edenborn als Edward Lewis. Womöglich war seine Rolle auch weniger ausdrucksstark angelegt?
Wie auch immer, zusammen mit Sophie Reinicke als Kit de Luca und Ivan Persson als Page Alfredo nahm das Schauspiel mich vom ersten Ton bis zum letzten mit. Danke für diesen wunderbaren Abend, lieber Th.!

La Traviata, Oper von Verdi im Theater Trier
Als Geburtstagsgeschenk für eine gute Freundin konzipiert, habe ich vom Ticketkauf natürlich rein persönlich auch profitiert. Und was soll ich sagen: Die Vorstellung am 11.1.26 im Theater Trier hat mich sehr begeistert. Vom ersten Moment an stimmten Bühnenbild, Inszenierung und vor allem die Künstler für mich. Stimmlich sehr ausgewoben und für ein kleines Ensemble der 100.000-Einwohner-Stadt Trier für mich sehr überraschend.
Ich bin zum ersten Mal live in einer La Traviata-Aufführung gewesen, die doch sehr bekannten Arien haben mich zum puren musikalischen Genuss geführt. Auch optisch war die Darstellung für mich allerbest, konnte ich von meinem Platz in der zweiten Reihe doch alles – auch die Mimik und Gestik – sehr gut verfolgen. Mein Fazit: rundum gelungen!
Damit stehe ich übrigens im Gegensatz zu manch anderen Besucher:innen, die, wie Gespräche in der Pause und danach, ganz anderer Meinung waren. Warum? Weil die Inszenierung auf wenig Farben und Bühnengestaltung legte. Die erste Halbzeit überwiegend schwarz-weiß, die Gestaltung kam mit wenigen Hebe- und Schiebeelementen und Gegenständen aus. Die Sänger und der Chor standen im Vordergrund, was ich übrigens sehr mochte! Bin daher wohl eindeutig der Fraktion „Weniger opulent ist mehr“ zuzuordnen. Sei’s drum, ich hatte einen wunderbaren Abend!

Und darüber habe ich im Januar gebloggt
Und doch wieder mehr als gedacht, lach. Im Januar habe ich 6 +1 Beiträge online gestellt: 6 neue und einen überarbeiteten.
Zwar nicht neu veröffentlicht, dafür aktualisiert für 2026:
Und sonst so?
Meine Statistik täglicher Schritte geht weiter: 7.531
Zwar wollte ich in 2026 meinen Fokus vom Gehen zum Schwimmen neu ausrichten, geklappt hat das nicht wirklich. Lag zum Einen an vielen Dingen, die in den Weihnachtsferien liegen geblieben waren und aufgeholt werden wollten, aber auch an einem Sturz mit Knie-Aua direkt am Jahresanfang.
Dazu kamen die jährlich wiederkehrenden Wartungsarbeiten im Schwimmbad meines Wohnortes, das somit geschlossen war. Also schiebe ich die Schwimmmotivation auf Februar und freue mich über immerhin 7.531 tägliche Schritte im Durchschnitt.
Auch im Januar zeige ich ein paar Impressionen meiner Ansichten während des Draußenseins:















Leseempfehlungen / Buchtipps
Endlich wieder Zeit zum Lesen! Dieser Stoßseufzer möge deutlich machen, wie sehr mir regelmäßiges Lesen in den letzten Monaten 2025 gefehlt hat! Mit mehr Zeit und neuer Energie habe ich diese Werke Seite für Seite umgeblättert, denn ja: Ich bin und bleibe eine Print-Leserin!
Blauwasserleben von Heike Dorsch
Gefunden im Bücherschrank meines Liebsten lachte mich das Cover an: Ein lächelndes Paar auf einem Segelboot. Meine Erwartungshaltung wurde allerdings durch die Ergänzung des Titels „Eine Weltumsegelung, die zum Albtraum wurde“ von Romantik in Richtung Spannung verschoben.
Die Autorin hat aufgeschrieben, was ihr im wahren Leben widerfahren ist: Ausgehend von einem Lebenstraum siebzehn Jahre Partnerschaft mit dem norddeutschen Stefan Ramin, die letzten vier davon als Weltensegler mit ihrem Katamaran Baju. Der Traum endet 2011 durch tödliche Gewalt, als Stefan in Französisch-Polynesien ums Leben kommt.
Schreiben zur Bewältigung eines schlimmen Schicksals, als Therapie zum Loslassen traumatischer Erfahrungen. Schreiben als Konservierung schönster Erinnerungen, zum Setzen eines Schlusspunktes, um neu anzufangen: All das mag Heike Dorsch bewogen haben, ihren Roman zu verfassen.
So ist er Zeugnis einer besonderen Liebe voller Abenteuer und Freiheit, aber auch der Kehrseite des Glücks geworden: Wie fragil ein scheinbar sorgloses Leben doch ist, weil manche Menschen anderen Gewalt antun. Wer sich für echte Schicksale interessiert, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Der Roman wurde übrigens 2015 verfilmt, nur drei Jahre nach Veröffentlichung.
Lieblingskind von C.J. Tudor
Keine Ahnung, wie dieser Titel in mein Leseregal gelangte, aber der Januar mit seinen noch immer viel zu kurzen Tagen verlangte nach einem Pageturner. Gute Unterhaltung, spannende Wendungen und ein Protagonist, der mehr Facetten zeigte, als anfangs gedacht: Mir bescherte der Roman von C.J. Tudor mit ihrer recht schnörkellosen Sprache genau das. Innerhalb von wenigen Tagen las ich die Geschichte von Joe und seiner Schwester Annie, die verschwindet und plötzlich wieder auftaucht, jedoch nicht mehr als sie selbst.
Ich will nicht allzu viel verraten vom Inhalt des bereits 2020 auf deutsch erschienenen Buchs der britischen Schriftstellerin. Sie zeichnet auf alle Fälle ein dunkel-verruchtes Bergbaustädtchen, das mehr verbirgt als oberflächlich betrachtet. Die Grube ist dabei von zentraler Bedeutung, doch was sie verbirgt kommt erst nach und nach zum Vorschein. Guter Spannungsaufbau, authentische Hauptprotagonisten, wenn auch mit einer etwas in Richtung organisiertes Verbrechen gezeichneten Superkillerin Gloria. Immerhin mal eine Frau, lach!
Von daher: Leseempfehlung für alle, die keine Alpträume davon bekommen, wenn unter anderem krabbelnde Insekten ihr Unwesen treiben. Mir hat das Buch gute Unterhaltung geboten.
Schreiben in Cafés von Natalie Goldberg
198 Seiten Schreibtipps. Der Klassiker von Natalie Goldberg wanderte seltsamerweise erst in 2025 auf meinen SuB (Stapel ungelesener Bücher), endlich habe ich die Zeit gefunden, ihn zu lesen. Schade oder am Ende doch gut? Was mir direkt nach den ersten Kapiteln durch den Kopf ging, war: „Wow, sie macht so vieles genau wie ich!“
Diese Bestätigung meiner eigenen Arbeit als Dozentin für KREatives Schreiben gibt mir Rückenwind! Auch Natalie Goldberg setzt in ihren Schreibkursen auf die „ersten Gedanken“, die roh und unverfälscht aufs Blatt fließen. Wer sich mit KREativem Schreiben beschäftigt kommt meiner Meinung nach fmöge dies als stetigen Rat- und Impulsgeber verwenden. Daher: Leseempfehlung!!!
Mein Lieblingszitat ist übrigens im Kapitel „Zwei Leben“ zu finden:
Schriftsteller … haben … ein zweites Ich … Eines, das alles ein zweites Mal erlebt. Es setzt sich hin und betrachtet das Leben erneut. Sieht sich die Beschaffenheit, die Materie und die Einzelheiten an.
Schreiben in Cafés, Natalie Goldberg, Autorenhaus Verlag, S. 66
Einen Tipp von ihr nehme ich übrigens mit aus ihrem Buch: Ganz bald werde ich mich daran machen, einmal einen Schreibmarathon zu veranstalten. Du hast Lust auf 4 Stunden ungefiltertes, inspirierendes Schreiben? Dann schreibe mir und ich setze dich auf die Warteliste dafür 🙂

Und was war vor genau einem Jahr?
Mein Monatsrückblick Januar 2025: Lies gerne rein 🙂
Ausblick auf Februar 2026
Diese Erlebnisse werden meinen Februar sehr abwechslungsreich gestalten:
- Lektorat / Korrektorat des nächsten Fantasyromans von Rose A. W. Diamond
- Die nächste Schreib:Zeit in Wittlich beginnt
- Drei Messetage auf den AgrarWinterTagen in Mainz
- Einen Messetag beim Brauereitag in Neustadt an der Weinstraße
- Eine wichtige Entscheidung für meine berufliche Angestelltentätigkeit steht an.
- Kabarettabend mit René Sydow
- Candlelight-Konzert in Köln
- Zwei Beratungstermine für mein geschundenes Knie in der Endoprothesen-Chirurgie in Köln und Heidelberg
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Sodele, habe fertig! Tschüss Januar, hallo Februar 2026 🙂
In diesem Sinne: lieben Dank für das Lesen und dass ich dich hier am Ende meines Artikels mit herzlichen Grüßen in deinen Morgen, Tag oder Abend entlassen darf, je nachdem, wann du ausgelesen hast 🙂
Gabi

Gabi Kremeskötter
Liebe, die durch Worte strahlt
Freie Rede – Schreibworkshops – Lektorat






Liebe Gabi,
auch Dein Januar war bunt und abwechslungsreich. Das Jahr kann gerne so weitergehen.
Zu Deiner Frage mit dem Adventskalender: Ich habe zumindest bei Insta verfolgt, wie viel Mühe Du Dir damit gegeben hast. Schade, dass der Erfolg dann doch nicht messbar war. Wenn ich ehrlich bin, finde ich gerade Adventskalender-Aktionen wirklich schwierig. Der Dezember ist für viele ein so vollgepackter Monat. Vielleicht wäre gerade Dein Angebot ein Gutes, um in die ruhigere Zeit im Januar vorzustoßen und die Menschen auf ein kreatives neues Jahr einzustimmen. Nur so als Gedankenanstoß.
Liebe Grüße
Britta