Monatsrückblick Februar 2026: Luft holen? Ja und nein!

Veröffentlicht am Kategorisiert als Rückblick
Langhaarige, lächelnde Frau in Winterjacke mit hoch hochgehaltenen Händen und abgespreitzten Fingern vor wolkigem Himmel.

Mein Februar war dicht gefüllt. Viele Termine, viele Begegnungen, viele Themen, die mich beschäftigt haben, beruflich und privat. Ich gab inspirierende Schreibabende, erlebte Kulturmomente, Messearbeit und sah neue Lektoratsseiten auf meinem Bildschirm. Gleichzeitig standen Arzttermine an und erste Entscheidungen für die kommenden Monate im Raum. Nicht alles war einfach, aber alles gehörte dazu.

In diesem Rückblick nehme ich dich mit durch meinen Februar 2026. Wie immer eine bunte Mischung aus meinen Themen. Ich lade dich ein nachzulesen, was gut lief, was mich gefordert hat und worauf ich mich jetzt freue. Vielleicht ist ja auch für dich etwas dabei.

KREativ mit Gabi Vol#6

Ein großartiger Jahresbeginn zu dritt! Das ist mein Fazit des ersten Online-Kurses in 2026. Mit Barbara und Birgit erlebte ich zwölf Abend KREativen Austauschs, sie nahmen jede Schreibaufgabe, die ich ihnen stellte, an und was soll ich sagen: Setzten sie eindrücklich um! Mir selbst war die Wertschätzung meiner Arbeit, die sie an den Tag – äh, Abend – legten, Beweis, dass ich sehr vieles richtig machen.

Beide waren ohne Ausnahme sowohl am Donnerstags-Impuls-Abend als auch dem Vorlesezeit in der Woche darauf online dabei. Kein Fehlen, keine Ausrede, kein „ich hab nicht geschrieben“. So macht es Spaß! Danke, euch beiden, für eure Aufmerksamkeit und Umsetzungsfreude!

Screenshot eines Zoom-Meetings mit drei Frauen
Ein Screenshot von unserem vorletzten Schreibabend am 12.02.26. Ich hoffe sehr, ich sehe euch eines Tages wieder – und wir lesen uns erneut vor 🙂

Du fragst dich, was ich mit den beiden gemacht habe? Dann schau dir mein Angebot an, Anfang April starten die nächsten 6-Wochen:

Die nächste Schreib:Zeit in Wittlich beginnt

Sie haben lange auf mich warten müssen, meine treuen Schreibenden in Wittlich. Die Weihnachtspause dauerte fast zwei Monate, nun, ich kann mich leider nicht zerreißen. Auch ich brauche ab und zu eine KREative Pause.

Fast jeder Kurs, den die VHS mit mir auslobt, ist ausgebucht. Vor mir saßen seit Anfang Februar Montag für Montagabend bis zu zehn aufmerksame Augen- und Ohrenpaare. Das ist mir Ansporn genug, stets etwas neues vorzuschlagen, worüber sie schreiben können.

Bis Ende März wird der aktuelle Kurs noch laufen, für Mai plane ich bereits die Fortsetzung, ein paar Unwägbarkeiten rein persönlicher Natur muss ich vorher noch abklären.

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Frau vor Efeuwand schaut durch das Fingerloch ihrer rechten Hand und lächelt

Lektorat Rose A. W. Diamond: der vierte Fantasyroman

Die Autorin Rose A. W. Diamond ist meine treueste Kundin in Sachen Lektorat. Sie schreibt und schreibt, ihre Ideen versiegen nicht. Großartig! So sitze ich regelmäßig an ihren Manuskripten, seit Mitte Februar an ihrem vierten Fantasyroman. Ein kleiner Held, zumindest von der Statur her, bekommt ein eigenes Buch, ich hoffe, bis Mitte März den ersten Durchgang abschließen zu können.

Wer neugierig auf ihre bisherigen Bücher ist, dem empfehle ich ihre Trilogie MAGICA – Die Reise durch die Zeit.

Cover von Magica - Die Reise durch die Zeit
Die Vorderseite des Covers von Magica – Die Reise durch die Zeit

Kultur-Highlights im Februar

2026 soll das Jahr vieler Kulturveranstaltungen werden, einige habe ich im Januar bereits erlebt, diese hier bereicherten meinen Februar:

Kabarett mit René Sydow

Auch wenn von November bis Februar die Mosellandschaft in tiefsten Winterschlaf verfällt, gibt es doch hier und dort engagierte Kulturvereine, die etwas veranstalten. Wie zum Beispiel der Verein Seitwärts-Aufwärts, der am 7. Februar dem Kabarettisten René Sydow eine Bühne gab. Die alte Schule in Zell-Merl bot ein uriges Ambiente mit ausverkauftem Raum und der Wortakrobat Sydow mit seinem Programm „In ganzen Sätzen“ im Gegenzug allerbeste Unterhaltung.

Ich gebe zu, ich war zum allerersten Mal im Kabarett, war daher sehr neugierig wie dieses Format mir gefallen würde. Die sprachlichen Feinheiten, das Tempo des Vortrags, die ausgewählten Themen, die Sydow von Politik über gesellschaftliche Tendenzen mit eigenen Recherchen und Beobachtungen gekonnt und pointiert in Szene setzte, möchte ich insgesamt als brilliant bezeichnen. Ich habe keine Vergleichsmöglichkeiten, doch die Begeisterung und der Applaus des Publikums mögen mir recht geben, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine stand.

Ein sehr gelungener Abend, der mich überraschte und mit dem Gedanken nach Hause trug: Auch eine kulturell etwas abgehängte Moselregion im Winter kann ab und zu kulturellen Hunger stillen. Keine Frage, dass ich den Roman „Die große Sehnsucht“ des Autors kaufte und in nächster Zeit lese. Davon dann in einem der nächsten Monatsrückblicke mehr 🙂

Kabarettit René Sydow auf der Bühne, hinter ihm zerstreute DIN-A-4 Blätter, neben ihm ein Barhocker
René Sydow auf der Bühne – inmitten wild hingeworfener Manuskriptblätter – auch etwas Schauspiel gehört zum Kabarett.

Candlelight Konzert in Köln

Coldplay und Magic Dragon im Residenz-Kino in Köln: Interpretiert als Klassikkonzert durch ein vierköpfiges Streichquartett. Was LED-Kerzen alles möglich machen! Ungezählte Lichter flackerten und tauchten den Kinosaal in eine ganz besondere Athmosphäre.

Ich gebe zu, weder von Coldplay noch Magic Dragon habe ich eine CD im Regal stehen noch Songs auf meiner Playlist. Dennoch erkannte ich viele wieder – und als Klassikfan fand ich meinen eigenen neuen Zugang. Von daher danke für das Weihnachtsgeschenk der Töchter meiner Liebe .

Streichquartett auf einer mit Kerzen illuminierten Bühne, Candlelight Concert im Kölner Residenz-Kino
Fun Fact am Rande: Das Ensemble bestand aus jungen Streichern, einer Deutschen, die anderen drei aus Südkorea. Dort scheint klassische Musik höher im Kurs zu stehen als bei uns …

Mein Gedicht des Monats

Seit Januar veröffentliche ich meine Gedichte des Tages nicht mehr in einem eigenen Blogartikel. Weil ich weniger bloggen will, aber auch, weil eine Top10-Liste immer etwas mit Leistung zu tun hat. Und ich mir diesen Schuh, vor allem in Sachen meiner Foto-Text-Kunst, nicht mehr anziehen möchte.

Welche Worte mir jedoch besonders wichtig sind, die möchte ich dennoch zeigen. Darum ist mir die Idee einer neuen Rubrik in meinem Monatsrückblick eingefallen – heute morgen beim Aufstehen. Hier also mein Gedicht des Monats, das mir sehr am Herzen liegt – Weil Liebe alles ist.

Liebe ist

Liebe ist / das Weiche sehen im Harten / das Verborgene im Offensichtlichen / bleiben wenn alles schreit / und umarmen was sich wehrt / das Oberflächliche durchschauen / unbequeme Ehrlichkeit schätzen / fliegen lernen im Vertrauen / weil Liebe alles ist / : sie beginnt bei dir / (c) Juli Norden 28.02.26

Liebe ist (c) Juli Norden 28.02.26

Wer mehr von mir lesen möchte, findet meine Lyrik bei Instagram und Facebook im Profil Juli Norden 😊

Hier findest du mich auf Social-Media:

Gabi Kremeskötter:

Gabi als Autorin unter Pseudonym Juli Norden:

Und darüber habe ich im Februar gebloggt

Mein Blogvolumen pendelt sich langsam als neue Routine ein: Wieder sechs neue Artikel sind’s im Februar geworden:

Und sonst so?

Messen in Mainz und Neustadt an der Weinstraße

  • Drei Messetage auf den AgrarWinterTagen in Mainz: wie jedes Jahr mein Start in arbeitsreiche Wochen im Rahmen meiner Angestelltentätigkeit. Allerdings spüren wir im Edelstahltankbau, wie überall in der Weinbranche, starke Umsatzeinbrüche aufgrund in den Keller gefallenen Weinpreise, die die Erzeuger in echte Bedrängnis bringen. Drei Jahre im Minus, das hält selbst der stärkste Betrieb nur eine gewisse Zeit aus.
  • Einen Messetag beim Brennertag des DLR in Neustadt an der Weinstraße: gut 80 Besucherinnen und Besucher nahmen teil. Im Foyer mit wenigen weiteren Ausstellern stand lecker Kaffee bereit, eine ruhige Atmosphäre für lockeren Austausch. Mein Fazit: Mit unserem Angebot an vor allem großen Tanks von 1000 – 50.000 Liter sind die Brennereien mit deutlich kleinerem Volumenbedarf eher nicht unsere Zielgruppe.
Messestand Oenotech.de mit aufgebauten Edelstahltanks und Roll-Ups, in der Mitte ein Tisch mit Stühlen und Laptop
Mein Arbeitsplatz am Tisch mit Laptop. Internet macht’s möglich, dass ich Anfragen direkt bearbeiten kann, wenn am Stand einmal kein Betrieb ist.

Mein Knie braucht ein neues Gelenk

Ich schrieb bereits Ende des Jahres davon, was ich mir für 2026 vorgenommen habe: Meinen Kniebeschwerden auf den Grund gehen und eine Entscheidung treffen. Ich habe beidseitig eine Patelladysplasie, das bedeutet, meine Kniescheibe ist deformiert, hat eine Fehlstellung und daher sind meine Knie jeweils außen von starker Arthrose betroffen.

Schon vor 2012 und 2014 wurde ich daran operiert, die Kniescheiben wurden rückseitig aufgebohrt, um durch austretendes Wundsekret eine Schutzschicht auf den blank liegenden Knochen aufzubringen. Das ging gut. Zwei Mal. Doch zwölf bzw. vierzehn Jahre habe ich ja nicht nur herumgesessen.

Fakt ist: Mein Knie tut wieder weh, wenn ich es beugen muss. Hinknien, angewinkelt sitzen oder schlafen ist unangenehm, tut so richtig weh; das rechte mehr als das linke. Also habe ich Ende Januar den ersten Arzt konsultiert, Mitte und Februar den nächsten.

Der Therapievorschlag lautet bisher: Patellofemoralprothese (PFJ). Das bedeutet eine Teilprothese wird´s werden. Jeweils das äußere Femoralgelenk plus die Rückseite der Kniescheibe bekommen ein Only aus Kunststoff bzw. Metall.

Anfang März hole ich noch eine Drittmeinung ein und dann wird sich entscheiden, wo und wann ich operiert werden kann. Hier zeige ich euch die Ursache. Auf den Röntgenbildern ist sehr gut zu sehen, wie die Kniescheibe sich bei Beugung des Knies am Knochen reibt, im Stehen ist mein Kniespalt zwischen Ober- und Unterschenkel einwandfrei gesund. Immerhin!

Meine Statistik täglicher Schritte geht (trotzdem) weiter: 6.181

Im Februar musste ich mich echt anstrengen. Mein Ziel von 6000 Schritten täglich konnte ich nur durch ein paar Tage mit übermäßiger Distanz erreichen. Kann auch am vielen Regen und der Kälte gelegen haben, lach, dass ich mein Ziel nur knapp erreichte: 6.181 Schritte im Durchschnitt kann ich vermelden. Geradeaus gehen ohne große Auf- oder Abstiege geht übrigens schmerzfrei, trotz Arthrose im Knie 🙂

Meine Februar-Impressionen in Sachen Mosel-Eifel & Co. sind hier:

Leseempfehlungen / Buchtipps

Faust von Goethe

Mein Lesemonat Februar stand gänzlich im Zeichen eines Klassikers: Goethes Faust Teil 1 und 2. Warum gerade diese insgesamt 10211 Zeilen Reime? Nun, mein Onkel kann trotz seiner fortschreitenden Einschlusskörpermyositis zwar seine Muskeln nicht mehr kontrollieren, aber sein Geist ist noch vollkommen klar. Bei meinem Besuch bei ihm im Seniorenstift zitierte er mir freiweg einige Zeilen.

Ich bin ein Teil der Kraft, die stets das Böse will und doch das Gute schafft. / Ich bin der Geist, der stets verneint! / Und das mit Recht; denn alles, was entsteht / Ist wert, dass es zugrunde geht; / Drum besser wär’s, dass nichts entstünde. / So ist denn alles, was ihr Sünde / Zerstörung, kurz das Böse nennt, / mein eigentliches Element.

Mephistotheles zu Faust, Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Faust, Teil 1

Das hat mich derart beeindruckt, dass ich ihm versprach: „Wenn ich dich das nächste Mal besuche, habe ich ihn auch gelesen!“ Gesagt, getan. Die Buchhandlung lieferte mir wenige Tage später das Buch, ich machte mich ans Lesen. Nun ist es allerdings so, dass die Sprache von Goethe, insbesondere die Reimform, tatsächlich recht anspruchsvoll ist.

Kein Pageturner, leider nicht, doch in kleinen Seitenkonvoluten las ich Teil 1 bis Mitte Februar durch und konnte bei meinem Besuch am Karnevalssamstag mit ihm meine Eindrücke diskutieren. Wie seine Augen strahlten und er sich sichtlich freute, dass ich mein Versprechen gehalten hatte!

Nun, Teil 2 mit seinem deutlich umfangreicheren Textvolumen schaffte ich pünktlich zum Monatsende. Dieser Teil war inhaltlich sehr viel mühsamer zu erschließen als Teil 2, vielleicht, weil im Teil 1 die Liebe im Vordergrund stand, wenn auch mit tragischem Ende – und in Teil 2 eher ein Ablauf des restlichen Lebens von Faust geschildert wird. Sehr viele Figuren, kriegerisches Handeln und weniger teuflisch als der erste Teil.

Wie auch immer, für mich eine sehr persönliche Leseerfahrung, inspiriert von meinem 81jährigen Onkel. Lutz, ich denke an dich .

Regen? Bestes Lesewetter!

Und was war vor genau einem Jahr?

Mein Monatsrückblick Februar 2026: Lies gerne rein 🙂


Ausblick auf März 2026

Diese Dinge werden meinen März sehr abwechslungsreich gestalten:

  • Beendigung des begonnenen Lektorats.
  • Ausarbeitung der Traurede für Svenja & Christian, sie heiraten im Juli.
  • Ich habe Tickets für insgesamt vier Veranstaltungen der lit.Cologne 2026.
  • Zwei weitere Arzttermine in Sachen Knie, ich möchte eine Entscheidung fällen und den OP-Termin festlegen.
  • Das Saisonkennzeichen meines Motorrads ist wieder gültig, auf in die erste Frühlingstour!
  • Ende des Monats ein Wochenende in meiner alten Heimat Schleswig-Holstein: Ich treffe meine Schulfreundinnen von früher zu einer Neuauflage unser damalig wöchentlichen Teestunde.

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Frau vor Efeuwand schaut durch das Fingerloch ihrer rechten Hand und lächelt

Sodele, habe fertig! Tschüss Februar, hallo März 2026 🙂

In diesem Sinne: lieben Dank für das Lesen und dass ich dich hier am Ende meines Artikels mit herzlichen Grüßen in deinen Morgen, Tag oder Abend entlassen darf, je nachdem, wann du ausgelesen hast 🙂

Gabi


Lächelnde Frau vor Efeu-Wand mit einem Notizbuch in der Hand, darauf der Claim "Liebe, die durch Worte strahlt"

Gabi Kremeskötter

Liebe, die durch Worte strahlt

Freie Rede – Schreibworkshops – Lektorat


Von Gabi Kremeskötter

Geb. 1966 in Pinneberg, wohnhaft in D-56841 Traben-Trarbach/Mosel/Rheinland-Pfalz, Dozentin für KREatives Schreiben, Lektorin & Korrektorin, Freie Rednerin für Trauungen, Kinderwillkommensfeste und Trauerfeiern, Autorin Juli Norden. Mehr zu mir und meinem Schaffen findest du auf meiner Über-mich-Seite.

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