Monatsrückblick Oktober 2026: Ein Herbst, wie ich ihn mag

Veröffentlicht am Kategorisiert als Rückblick

Der Oktober ist gelaufen, fünf Sechstel von 2026. Wow. Für mich ein Herbst, wie ich ihn mag: Sonnig, wenig Nebel, Regen, ja klar, den brauchen wir. Auch von meiner inneren Stimmung her passte alles zusammen: Ich bin, wie so oft bei meinen Rückblicken, überrascht, was alles so reinpasste in 31 Tage. In meinem Fall viele Fotos, Ausflüge, Begegnungen und besondere Erlebnisse.

Lies gerne rein in meinen Oktober-Rückblick 2026.

Was in dir steckt – die Jahreszeiten im Innen und Außen

Am ersten Oktober startete mein vierter 2026er Online-Kurs für KREatives Schreiben. In kleiner vertrauter Runde, denn sämtliche Teilnehmer:innen sind zum wiederholten Mal dabei, schreiben wir uns durch die Jahreszeiten.

Herbst, Winter, Frühling und Sommer inspirierten bereits zu besonderen Texten, einige Überraschungen nach dem Motto „Ich hätte nicht gedacht, dass ich das kann!“ machen mich froh. Zeigen sie doch, dass meine Anleitungen fruchten, anregen und motivieren. Meine Arbeit macht Sinn!

In einer Woche schon ist der Kurs zuende, der nächste startet direkt im neuen Jahr am 07.01.27. Voranmeldungen nehme ich natürlich schon jetzt entgegen. Eine E-Mail reicht.

Schau dir direkt mein Angebot an:

Was in dir steckt: Deine Stimme. Dein Text. In 6 Wochen

Unser Thema im Januar & Februar: Heimat & Fremde – Wo komme ich her? Wo bin ich zuhause?

Der KREative 6-Wochen-Schreibkurs mit Live-Feedback: gemeinsam schreiben, vorlesen und wachsen.

Du hast Lust zum Schreiben und Austausch über Texte? Das ist alles, was du brauchst, um in meinem 6-Wochen-Kurs deine Angst vor dem weißen Blatt zu verlieren – und so ganz nebenbei noch deine Schreibstimme zu entdecken. In wöchentlichen Live-Modulen erhältst du von mir stets neue Schreibimpulse. Dabei verbinde ich weitere Inhalte und Methoden des KREativen Schreibens, z. B. die Einführung verschiedener Textarten und stilistische Hinweise.

Adventskalender 2026? Meine Entscheidung und Umfrage

Meine Newsletter-Abonnent:innen waren die ersten, die meine Entscheidung zur dritten Auflage meines Adventskalenders 23plus1 erfahren haben: Ich werde keine Neuauflage in 2026 anbieten. Weder kostenlos noch als Bezahlversion, denn die Beantwortung mancher Fragen zu mir und meinen Kostenlosangeboten haben mich in meiner Meinung bestätigt, dass der Wert, den ich meiner Freizeit gebe, akzeptiert wird.

Natürlich habe ich meinen Abonnent:innen an meinen Überlegungen dazu teilhaben lassen, möchte diese aber hier nicht noch einmal teilen. Wenn dich gerade das jedoch sehr interessiert, schick mir einfach eine E-Mail und ich antworte dir darauf gerne.

Die Resonanz zur Umfrage hat mich beeindruckt! Ich habe gut 210 Abonnent:innen, bis heute habe ich 14 Rückmeldungen, damit habe ich zumindest einen kleinen Einblick gewonnen. Mein Newsletter kommt an, nur vier haben sich aufgrund meiner obigen Entscheidung abgemeldet. Meine Schreibimpulse werden genutzt, meine Tipps und weiteren Infos auch. Damit kann ich umgehen und weiß, dass Kostenlosangebote einerseits Freude bereiten, jedoch nicht DER Grund sind, dass ich gelesen werde.

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Frau vor Efeuwand schaut durch das Fingerloch ihrer rechten Hand und lächelt

Frankfurter Buchmesse 2026

Eigene Eindrücke vom Messefreitag

Am 9. Oktober fuhr ich nach Frankfurt zur Buchmesse. Als Bloggerin habe ich den Vorteil einer Presseakkreditierung, die mir sowohl bei Eintritt als auch Parken eine kostenlose Teilnahme ermöglichte, zudem als Fachbesucherin am Vormittag noch leerere Messehallen, bevor ab Mittag die gesamte Öffentlichkeit Zutritt hat.

Ich schlenderte durch die Hallen 3, 4 und 5 und freute mich auf der Literaturbühne von Das Erste, ZDF und 3Sat in Halle 9 über zwei Interviews: Edgar Selge stellte sein neues Buch „Juras letzter Winter“ vor; die tschechische Autorin Radka Denemarkova sprach über ihre Bücher „Kobold“ und „Schokoladenblut“. Beeindruckt hat mich ihr Satz „Ich muss niemandem dankbar sein, ich habe alles alleine geschafft.“

Am Nachmittag erlebte ich sodann die Deutsche Buchpreis-Gewinnerin Shida Bazyar live im Gespräch mit Dr. Stefan Hauck vom Börsenblatt sowie der KiWi-Verlegerin Kerstin Gleba. In ihrem prämierten Roman „Die Lücken“ geht die Autorin vielen Fragen kritisch nach, z. B. wie würde ich mich verhalten; wie verhalte ich mich?; wo sind meine blinden Flecken? Ich bin sehr gespannt darauf, das Buch zu lesen.

„Etwas noch nicht zu beherrschen, aber stolz sein auf den Versuch“, dieses Zitat der sehr sympatisch-ehrlichen Autorin hat mich für sie eingenommen. Denn sollte das nicht stets unser aller Antrieb sein: Ziele haben, versuchen, sie zu erreichen und auf dem Weg dorthin lernen, lernen und lernen? Allein diese drei Persönlichkeiten live auf der Bühne zu erleben, hat sich mein Besuch gelohnt!

Mit dem Literaturwerk Rheinland-Pfalz & Saar auf der Bühne

Zusammen mit Sandra M. Niggemann und Ursula Dörler stellte ich am späteren Nachmittag als Moderatorin die Arbeit des Literaturwerks Rheinland-Pfalz & Saar vor, dessen Schatzmeisterin ich bin. In einem lockeren Gespräch sprachen wir anschließend über unsere eigene Textarbeit.

Zwar verfolgten nur wenige, dafür sehr interessierte Personen, unsere Veranstaltung. In der zweiten Hälfte lasen wir drei eigene lyrische Texte vor, ich bekam sogar einmal Zwischenapplaus, der mich sehr freute. Vielen Dank an das Podium Rheinland-Pfalz für ihre Einladung!

Lesung „Sieben Stimmen aus zwei Textwelten“

Zum fünften Mal schon haben meine in Wittlich in Präsenz mit mir Schreibenden und ich eine Lesung veranstaltet. Dieses Jahr mit einem Termin im Herbst. Das Wilávie als Begegnungsstätte machte den Aufwand für uns klein.

Ein weiteres Mal konnten so die entstandenen Texte in die Welt. Unser Publikum war aufmerksam, folgte den ernsten und auch heiteren Texten und sparte nicht mit Applaus. Hat ein weiteres Mal Spaß gemacht!

Lektorat politisches Sachbuch

Über eine Empfehlung hat der Autor eines polititschen Sachbuchs den Weg zu mir gefunden. Nach einem Zoom-Meeting sind die Vorgehensweise und alle Fragen geklärt, im November beginnt die Arbeit.

Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit, denn das Thema ist sehr aktuell und der Autor bringt frische Gedanken mit. Aufgrund der Verschwiegenheitsvereinbarung an dieser Stelle jedoch keine weiteren Infos zu Titel und Inhalt.

Mein Gedicht des Monats

2026 hat eine Menge herausfordernder Zeiten für mich bereitgehalten. Noch ist das Jahr nicht vorbei, aber ich hoffe sehr, dass ich meine persönlichen Täler durchwandert habe. Das Licht lockt, ich gehe bergan. Weiter und weiter. Weil das Leben lebenswert ist.

Gedicht auf einer Makroaufnahme einer weißen Rose mit feinen Tautropfen: Lebenswert// was wäre das Licht/ ohne seinen Schatten/ das Glück/ ohne Traurigkeit// beschenkt werden/ ohne Verzicht/ kein Mondenschein/ ohne die Sonne// wir würden verlernen/ besondere Momente/ zu erkennen und/ des Lebens Wert/ zu schätzen// (c) Juli Norden 11.10.26

Lebenswert// was wäre das Licht/ ohne seinen Schatten/ das Glück/ ohne Traurigkeit// beschenkt werden/ ohne Verzicht/ kein Mondenschein/ ohne die Sonne// wir würden verlernen/ besondere Momente/ zu erkennen und/ des Lebens Wert/ zu schätzen// (c) Juli Norden 11.10.26

Wer mehr von mir lesen möchte, findet meine Lyrik bei Instagram und Facebook im Profil Juli Norden 😊

Hier findest du mich auf Social-Media:

Gabi Kremeskötter:

Gabi als Autorin unter Pseudonym Juli Norden:

Und darüber habe ich im Oktober gebloggt

Auch wenn ich einige meiner August-Blogartikel schon weiter oben verlinkt habe, hier die gesamte Übersicht meiner sechsBlogartikel aus Oktober 2026:

Und sonst so?

Wie stets an dieser Stelle erzähle ich über eine weitergehende Auswahl an Erlebnissen, die im vergangenen Monat eine Bedeutung für mich hatten.

Spazierengehen in Köln

Zusammen mit meiner Tochter habe ich wieder einmal ein paar Straßenimpressionen eingefangen. In Zukunft möchte ich mehr in der Kölner Region unterwegs sein. Ich habe Sehnsucht nach Stadt.

Gisèle Pelicot im Livestream der Deutschen Nationalbibliothek

Kaum landete der Newsletter der Frankfurter Buchmesse mit der Vorankündigung für diese Lesung in der Deutschen Nationalbibliothek in meinem Postfach, klickte ich schon auf den Ticket-Button. Zu spät! Der Andrang war riesig, ich hatte die Erlebnisse der beeindruckenden Frau Pelicot in der Presse verfolgt und wollte ihr begegnen.

Danke an die DNB, dass sie einen kostenlosen Livestream dieser Verantstaltung anbot! Die Haltung der Französin angesichts des rohen, entwürdigenden, unvorstellbaren Missbrauchs ihres Körpers und ihrer betäubten Seele sind ein Musterbeispiel für Mut, Würde und auch Bescheidenheit.

Das Video des Abends ist noch online, ich kann diese Möglichkeit, dieser besonderen Frau nur empfehlen!

Gisele Pelicot im Gespräch in der Veranstaltung der Deutschen Nationalbibliothek
Lena Bopp im Gespräch mit Gisèle Pelicot.

Gabi macht wieder Fitness

Die akute Rehabilitation nach meiner Knie-OP im August ist beendet. Individuelle Physiotherapie wechselt sich seit Mitte Oktober ab mit eigenen Besuchen an Kraftgeräten im Fitnessstudio. Ich nutze seitdem den EGym-Kraftzirkel, spannend und perfekt für mich: Das jeweilige Training kann ich hinterher in der App verfolgen, meine Fortschritte anschauen und hilft, meine Motivation „dran zu bleiben“ hochzuhalten.

Ich schmunzele, sehr überrascht, über mein inzwischen von 52 auf 48 Jahre gesunkenes Bio-Age, ich werde jünger, je disziplinierter ich trainiere. Ist das nicht genial? Mich jedenfalls spornen die kleinen Schritte an und ich bin gespannt, ob ich wohl eines Tages wieder den Körper einer 40jährigen habe?

Rigoletto in der wiedereröffneten Oper Köln

In der Tagesschau erfuhr ich von der Wiedereröffnung der Kölner Oper, klarer Fall: Da wollte ich hin! Ein Anruf bei meiner Tochter, ob sie mich begleitet, und zack, hatte ich zwei Karten gebucht.

Am Freitag, den 23.10. freuten wir uns auf Verdies Rigoletto. Die Renovierung des Opernhauses ist gelungen! Alter Charme in neuem Glanz, ein Haus für Jedermann, so lautetet damals beim Bau das Motto. Musikalisch auf gutem Niveau, wir konnten alles sehen und hören. Gute Voraussetzung für ein kulturelles Highlight im Oktober. Wenn, ja wenn …

Hier ein Auszug meiner E-Mail ein paar Tag später an die Oper Köln: „Zunächst einmal: Das Haus hat mich beeindruckt, die Renovierung ist rein optisch rundherum gelungen.
Warum jedoch bei der Ticketauswahl nicht darauf hingewiesen wurde, dass mit deutlicher Einschränkung der Kniefreiheit bei Gästen über 175 cm zu rechnen ist, finde ich beklagenswert.

Ich hatte die Plätze 15+16 auf Rang 2 Loge R.
Meine (vor 3 Monaten operierte) rechte Kniescheibe reichte bis an den vorderen Sitz, eine Variation der Sitzmöglichkeit war aufgrund der enormen Enge der Plätze nicht möglich.
Bereits nach 15 Minuten waren die Kontakt-Schmerzen so unangenehm, dass ich mich kaum noch auf das Spiel auf der Bühne konzentrieren konnte. Gut, dass es zwei Pausen gab, in denen wir uns die Füße vertreten konnten!
Die gezahlten 150 Euro für mich und meine Tochter werde ich so nicht noch einmal ausgeben.

Ein einfacher Hinweis bei der Online-Ticket-Ausweisung „Achtung: Nicht geeignet für Personen größer als 175-180 cm“ hätte genügt und ich hätte die Möglichkeit nutzen können, andere Plätze zu suchen.

Neben uns saßen übrigens links und rechts Personen, die mindestens 180 und größer waren, sie mussten ihre Knie sogar zwischen die Lehnen der vorderen Plätze quetschen, um überhaupt Platz nehmen zu könnnen.

Ist das der normale Standard, nachdem ein Schauspielhaus mit maximaler Überschreitung der Bauzeit und des Budgets wiedereröffnet wird?

Ich freue mich auf eine kurze Stellungnahme Ihrerseits.„

Bis heute habe ich jedoch leider nichts gehört. Vielleicht muss der Kundenservice noch viele weitere Beschwerden verarbeiten. Für mich jedoch bedeutet das in Konsequenz: Augen auf beim Ticketkauf und notfalls vor der Buchung rückversichern, dass der Platz persönlichen Dimensionen genügt.

Wellness in der Emser Therme

Ich gönne mir viel zu wenig. Darum zog mich am Ende des Monats das Herbst-Special der Emser Therme an, inklusive Übernachtung und ausgiebigem Brunch am Morgen. Warum nur mache ich so etwas viel zu selten?

Im warmen Wasser die Gedanken schweifen lassen, durch Aromaaufgüsse und Whirlpool sich ganz auf seinen Körper konzentrieren. Zwischendurch Pausen auf den angenehm frei verfügbaren Ruheliegen genießen: So ein Tag lädt jeden Akku auf!

Ich nehme mir fest vor, so einen Tag-Abend zumindest in der kalten Jahreszeit öfter einmal in Betracht zu ziehen.

Kleine Bildergalerie: Herbstimpressionen

Leseempfehlungen / Buchtipps

Mein Oktober war etwas weniger lesevoll, diese ?? Bücher haben mich unterhalten:

Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki von Haruki Murakami

Ich glaube, wir werden keine Freunde. Keine Frage, Haruki Murakami ist ein weltbekannter Schriftsteller, der seit vielen, vielen Jahren einen Bestseller nach dem anderen veröffentlicht. Ich kannte ihn nicht, bis ich seine Essays in „Von Beruf Schriftsteller“ las. Sie machten mich neugierig, ich wollte daher einen Roman von ihm lesen. Der nun von mir beendete Titel war mir empfohlen worden als guter Einstieg in seine Romanwelt.

Murakami schreibt sehr verknappt. Darauf war ich vorbereitet, nicht jedoch auf die Wirkung auf mich. So farblos, wie der Titelheld Tsukuru Tazaki sich selbst in seinem Leben empfindet, so einen farblosen Eindruck hinterlässt mich der Roman. War das Murakamis Absicht? Das möchte ich nicht weiter hinterfragen oder recherchieren, denn ich bevorzuge Bunt.

Mir fehlten zum Beispiel lebensechte Dialoge – die formulierten waren an Nüchternheit und fehlenden Emotionen kaum zu übertreffen. Muss ich womöglich Japanerin oder Kennerin deren Kultur sein, um diese Art der Erzählung zu verstehen?

Alles in allem habe ich bis zum Ende gehofft, dass ein emotionaler Ausbruch noch erfolgen würde, doch Fehlanzeige – oder er zündete nur bei mir nicht? Die reine Neugier ließ mich bis zur letzten Seite dranbleiben, nicht jedoch erlebte Lesefreude, immerhin brauchte ich für die gut 300 Seiten fast zwei Wochen Lesezeit. Ich werde wohl kein weiteres Buch von ihm in die Hand nehmen, auch wenn zwei andere noch in meinem Regal darauf warten. Daher von mir: Keine Leseempfehlung.

Nur ein Wort von dir von Julia Whelan

460 Seiten in zwei Tagen, und ich hätte gerne noch mehr gelesen. Romance at its Best! Grossartig unterhaltsam, witzig, einfallsreich und ausgewogen in Sachen Gefühligkeit, Zerwürfnissen und psychologischen Aspekten. Den Richtigen treffen, verlieren und wiederfinden, genau so mag ich einen guten Liebesroman erleben, mein erster von Julia Whelan.

Sewanee & Nick alias Sarah & Brock, vier Charaktere in zwei Personen, so läufts wohl in Hollywood, wenn Hörbuchsprecher:innen sich begegnen. Wer sich einmal so richtig aus dem Alltag wegbeamen und alles um sich herum vergessen möchte, möge dieses Buch wählen, daher: Klare Lesempfehlung!

Picknick im Dunkeln von Markus Orths

Empfohlen hat mir meine Schwägerin das Buch, sie las es in ihrem Buchclub. Wir tauschen uns des Öfteren aus, daher bestellte ich den Roman, von dem ich noch nichts gehört hatte. Okay, Stan Laurel und Thomas von Aquin treffen sich im Dunkeln, das heißt: in absoluter Dunkelheit. Nicht sehen, nichts riechen, nichts schmecken, nur reden und fühlen geht. Sie finden sich in einem Tunnel wieder, jede Oberfläche absolut glatt.

Und weil ihnen nichts anderes übrig bleibt, reden sie miteinander: der Komödiant Stan, dem nichts wichtiger ist, als andere zum Lachen zu bringen, der Geistliche, der Denken und Schreiben zu seinem Lebenssinn erkoren hat. Dazwischen 700 Jahre, die sie trennen. Mittelalter trifft Neuzeit, wie kann das sein? Bis zum Ende bleibt diese Frage offen.

Während des Lesens, die beiden im dunklen Tunnel Begleitens, bewundere ich, wie Orths die Lebensstränge der beiden Protagonisten in Sachen Lebensweg und Gedankenwelt verbindet. Wie er Gemeinsamkeiten und Gegensätze verwebt, so dass mir am Ende nichts selbstverständlicher vorkommt, als genau das: Die beiden Männer philosophierend über Leben und Tod kennenzulernen.

Ein besonderes Buch. Ein spannendes Buch. Ein lehrreiches Buch, dass nicht auf jede Frage eine Antwort hat, aber mich mit keiner existentiellen alleine lässt. Klare Leseempfehlung!

Das Buch wanderte sogar mit in die Bar nebenan, so fesselte mich der Stoff!

Und was war vor genau einem Jahr?

Mein Monatsrückblick Oktober 2026: Lies gerne rein in den Monat vor genau einem Jahr!


Ausblick auf November 2026

Auf diese Erlebnisse freue ich mich schon:

  • Ein verlängertes Wochenende in Oostende/ Holland.
  • Die Sängerin LP live on stage in Luxemburg
  • Teilnahme als Probandin beim Forschungsprojekt „Raumtemperaturen“ an der RWTH Aachen
  • Tagesworkshop Plotten, veranstaltet vom Literaturwerk RLP-Saar
  • Lektorat politisches Sachbuch
  • Klavierkonzert „Zwischen Docht & Taste“ im Kloster Machern
  • Schaumermal, was sich sonst noch so alles ergibt 🙂

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Frau vor Efeuwand schaut durch das Fingerloch ihrer rechten Hand und lächelt

Sodele, habe fertig! Tschüss Oktober, hallo November 2026 🙂

In diesem Sinne: Lieben Dank für das Lesen und dass ich dich hier am Ende meines Artikels mit herzlichen Grüßen in deinen Morgen, Tag oder Abend entlassen darf, je nachdem, wann du ausgelesen hast 🙂

Gabi


Frau schaut durch Herzrebe, daneben steht "Liebe, die durch Worte strahlt"; Claim von Gabi Kremeskötter

Gabi Kremeskötter

Liebe, die durch Worte strahlt

Freie Rede Schreibworkshops Lektorat


Von Gabi Kremeskötter

Geb. 1966 in Pinneberg, wohnhaft in D-56841 Traben-Trarbach/Mosel/Rheinland-Pfalz, Dozentin für KREatives Schreiben, Lektorin & Korrektorin, Freie Rednerin für Trauungen, Kinderwillkommensfeste und Trauerfeiern, Autorin Juli Norden. Mehr zu mir und meinem Schaffen findest du auf meiner Über-mich-Seite.

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