Motorradurlaub 2026: Salzkammergut/Kärnten

Veröffentlicht am Kategorisiert als Persönliches
Frau steht in gelbschwarzer Motorradkombi mit ausgebreiteten Armen vor Panorama im Nordschwarzwald. Darüber der Text: Motorradurlaub 2026: Salzkammergut/Kärnten

Endlich wieder Motorradurlaub, jeah! Und weil Alleinefahren nur halb so schön ist, schließe ich mich nach 2023 erneut einer Reisenunderleben-Tour an. Gleichgesinnte treffen und eine kurvige Unterwegs-Zeit haben, das ist mein Ziel.

Ich habe in diesem Jahr nur einen sehr kurzen Zeitraum, in dem ich überhaupt verreisen kann, denn wer mir folgt, weiß, dass meine Motorradsaison erst im Juni begann: Ein Mittelfußknochenbruch wollte bis dahin gründlich ausheilen. Und Mitte August steht ein weiteres gesundheitliches Thema für mich auf dem Plan: Ich bekomme eine Teilprothese im Knie.

Also packe ich das maximal Mögliche in meine „Frei-zum-Leben-Zeit“ und ein großer Wunsch geht mir mit dieser Reise in Erfüllung. Insgesamt 10 Tage werde ich unterwegs sein und hier in diesem Blogartikel meine Tagesetappen festhalten. Reisetagebuch schreiben ist somit der Grund, dass mein Laptop mich in den Urlaub begleiten wird. Dafür habe ich mir vor längerer Zeit einen knallgelben, klar – welche Farbe auch sonst! – wasserdichten Rucksack gekauft 😉

Tag 1: Traben-Trarbach/Mosel nach Ulm

Sonntag, 19.07.26: 410 Kilometer zu fahren

Mein Moped steht geputzt in der Garage, die Kette ist frisch geschmiert, mein Gepäck habe ich schon am Samstagabend gepackt. Gut vorbereitet schnalle ich alles fest, mein übliches Müsli plus Latte Macchiato legen die Grundlage für meine Konzentrationsfähigkeit in die nächsten gut 8 Stunden.

Bei leicht bewölkten 19°C starte ich gegen zehn, am Ziel Neu-Ulm erwarten mich hoffentlich gleiche Temperaturen, das Regengebiet dort am Morgen wird sich bis zu meiner Ankunft verzogen haben.

Meine Strecke habe ich mit der TomTom-Navi-Website „mydrive“ geplant. Ich werde den Hunsrück queren nach Kaiserslautern, den Rhein bei Baden-Baden überfahren und dann geht´s quer durch den nördlichen Schwarzwald über Herrenberg, Laichlingen in das von mir gebuchte Hotel Engel in Ulm.

aufgeklapptes Laptop mit einer markierten Route von Traben-Trarbach nach Ulm
Meine geplante Route für Tag 1: Von Traben-Trarbach über Kaiserslautern nach Ulm.

Kurzer Zwischenstopp am Johanniskreuz

Das muss sein, diesen legendären Bikertreffpunkt im Pfälzer Wald erreiche ich kurz nach halb zwölf. Nach Tankstopp vor Kaiserslautern liege ich bei bestem Wetter perfekt im Plan. Auch wenn ein Navi am Morgen nicht die geplante Route laden wollte🤷🏼 Also erstmal nach Baden-Baden und von dort das nächste Ziel anpeilen.
Weiter geht’s 😎…

Um 13:20 bin ich dort, läuft prima, bin zufrieden mit 239 km in gut 3,5h😎 Setze nun mein Hotel als Zielpunkt und schau, welcher Rastplatz sich zwischendurch zeigt☺️

Apfelstrudel & Co. zur Stärkung

Hab zwar ein Käsebrot dabei (Resteverwertung für Kühlschrank leer daheim), aber in Gernsbach liegt das Eiscafé Rizzardini direkt an der Route, hier fließt die Murg! Noch nie gehört den Namen, aber definitiv kein Murks, der Strudel & Kaff sind lecker☺️

So wird dieser Ort mein angenehmer Rastplatz.
Tatsächlich freue ich mich über den Tisch in der Sonne, denn im Schwarzwald sinds nur kurz über 20°C und unterwegs habe ich schon alle Reißverschlüsse meiner Kombi geschlossen. Im Wald echt schattig😬 Gegen halb drei fahre ich weiter, ich hab noch gut 170 km vor mir, alle Zeit der Welt😇

Kurz danach bin ich „oben“, ein Parkplatz mit Weitblick lockt und klar, dass ich ein Foto mache😉 Ein netter Biker aus Calw macht so ein Foto von mir, freu, freu. Er warnt mich vor Radarkontrolle etwas weiter, also fahre ich überaus korrekt weiter.

Um viertel nach vier bin ich schon in Bad Urach, für eine letzte Pause, muss was trinken und n Espresso passt auch 😉
Wieder ein Café am Bach🤣 und ein Platz in der Sonne. So kommt dann doch etwas Licht an meine Haut und die Beine werden ausgestreckt, herrlich😃

Bin ja sonst viel zu früh in Ulm, was soll ich sonst mit dem viel zu langen Abend anstellen? Ein Buch hab ich tatsächlich nicht eingepackt 🙈

Angekommen in Ulm

Luftig unterm Dach, mit Blick übers Land, alles fein.

Flott unter die Dusche (dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis das Wasser warm wird🤭), rein in Jeans, T-Shirt und Sandalen. Das Restaurant im Hotel Engel (siehe Zimmerschlüssel!)hat heute Ruhetag, aber nur drei Minuten Gehweg ist der Italiener Il Giardino.

Ui, sehr voll dort, ich muss länger warten für einen Tisch, aber ich werte das als gutes Zeichen, hab ja eh nix anderes vor😃 Eine Pizza Capricciosa ohne Schinken, dazu für den Durst ein alkfreies Weizen und für den Genuss danach ein Glas Montepulciano🍷

Während ich auf das Essen warte, check ich den Weg zum Treffpunkt morgen, nur 8km, also reicht, wenn mein Wecker morgen um sieben klingelt. Ja, Mopedreisen ist nix für Langschläferinnen wie mich🙈
Aber die Tage sinds wert, hoffe ich!!

Tag 2: Von Ulm nach Flachau/Österreich

Früh aufstehen

Treffpunkt mit der Gruppe von Reisen & Erleben ist um 8:45 Uhr an der Raststätte Seligstadt Ulm-Ost. Also um 8:15 am Moped sein, alles festgurten, Helm auf und los.

Ich rechnete für den Wecker um sieben rückwärts, bin aber am Morgen dann doch von selbst wach bereits um halb sieben.
Der Thiel&Börne-Tatort hat mich amüsiert, dass die Spanier Weltmeister wurden erfuhr ich aus der ZEIT-Timeline während meines Frühstücks.

Um viertel vor acht bin ich ready to go, diesmal mit langem Funktionsshirt unter der Kombi, ist noch recht frisch mit knapp 12°.

Auf in die Berge

Fünf nach neun hat sich die Gruppe formiert, heute sind wir zu neunt, morgen gibt’s dann die finale Zuordnung. 150 km Autobahn bis München, drei Staus abgegriffen, aber um halb elf haben wir die Stadt erreicht.

Pause hinter Bad Tölz, weiter Landstraße, freu mich, dass es nun interessanter wird, aber leider zu früh. Elendig viel Verkehr bei Überholverbot, dazu 30, 60, 80. Und ein Guide, der die durchaus vorhandenen Überholmöglichkeiten liegen lässt.

Hilft nix, ist ja erst der Hinweg zum Reiseziel😬
Hab mir ja vorgenommen, lieb und geduldig zu sein, nicht direkt am ersten Tag anecken.

Immerhin schon die ersten beiden netten Mitfahrer kennengelernt, Tom auf ner GS, was sonst, aus HL (Jubel! Ein Nordlicht!) und Carsten aus GÖ mit seiner Ducati.

Mittags gegen zwei Einkehr in Niederaudorf im Inntal für Kaiserschmarrn & alkfreies Weizen☺️

Angekommen in Flachau

Nach einem echt zähen Anreisetag sind wir viertel vor sechs im Hotel angekommen. Die Überholspur wurde seltenst genutzt, weiß der Geier, warum der Guide weiterhin so zögerlich war🙈
Gut, dass morgen der Gernot vorfährt, ich habe beste Hoffnung, dass wir dann flotter unterwegs sein werden😬

Mein Zimmer ist super, hell mit Balkon und Blick in die Hügel. Berge waren unterwegs da, allerdings ohne Fotostopp, das kommt dann sicher auch morgen😍

Statistik des Tages: 382 km in 6:16h Reiner Fahrzeit, unterwegs knapp 9 Stunden. Hab unterwegs die 75.000 geknackt, mein Moped hat jetzt glorreiche 75.206 km auffer Uhr😇

Um 18:45 Begrüßung, Abendessen um 19:15 … Ich werde berichten☺️

Tag 2: Großglockner Hochalpenstraße

Fortsetzung folgt 🙂 Wird ergänzt, wann immer möglich …

Ich werde bis zum 28.07. unterwegs sein 🙂


Frau schaut durch Herzrebe, daneben steht "Liebe, die durch Worte strahlt"; Claim von Gabi Kremeskötter

Gabi Kremeskötter

Liebe, die durch Worte strahlt

Freie Rede Schreibworkshops Lektorat


Von Gabi Kremeskötter

Geb. 1966 in Pinneberg, wohnhaft in D-56841 Traben-Trarbach/Mosel/Rheinland-Pfalz, Dozentin für KREatives Schreiben, Lektorin & Korrektorin, Freie Rednerin für Trauungen, Kinderwillkommensfeste und Trauerfeiern, Autorin Juli Norden. Mehr zu mir und meinem Schaffen findest du auf meiner Über-mich-Seite.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert