Blogparade: Über Liebe, Verlust und Aufbruch

Veröffentlicht am Kategorisiert als Freie Rede
Frauenhand schreibt in Notizbuch, darunter der Text: Aufruf zu meiner Blogparade: Über Liebe, Verlust und Aufbruch

Last Updated on 23. Juni 2026 by Gabi Kremeskötter

Dieses Thema mag im ersten Moment wie ein Aufruf zum Seelenstriptease wirken, doch hält es weit mehr bereit, als nur den zwischenmenschlichen Bereich auszuloten. Für meine 2026er Blogparade möchte ich den Rahmen jedoch erweitern: Denn für mich steht Liebe nicht ausschließlich für Beziehung; Verlust empfinden wir auch bei der Trennung von Dingen. Und Aufbruch? Nun, er kann durch Erkenntnisse, Zufälle oder langes Planen initiiert werden.

Darum rufe ich dich auf, dir die Frage zu stellen: „Was bedeuten die Begriffe Liebe, Verlust und Aufbruch für mich?“ Denke über deinen ersten Impuls hinaus, schaue dir deine Beziehung zu Personen, Dingen, Orten, Tätigkeiten an und finde und beschreibe sie. Du kannst mein Thema in den Kontext deiner Arbeit setzen, oder gesundheitliche Aspekte wählen – und natürlich auch ganz persönlich die menschliche Variante beleuchten.

Egal, welches Spektrum du wählst, du bist herzlich willkommen, deinen eignen Artikel zu diesem Thema zu schreiben. Als Dozentin für KREatives Schreiben freue ich mich darauf, deine Aspekte zu lesen.

Ich habe bereits meinen eigenen Blogartikel veröffentlicht: Über Liebe, Verlust und Aufbruch: was mich antreibt. Er mag dir Anregung sein, wie ich mit meinem eigenen Thema umgegangen bin:-)

Aufruf zur Blogparade: Über Liebe, Verlust und Aufbruch

Gabi Kremesköter lädt zur Blogparade 2026 ein – einem offenen Schreibaufruf rund um die Themen Liebe, Verlust und Aufbruch.

Dabei geht es ausdrücklich nicht nur um Zwischenmenschliches: Liebe kann ein Ort, ein Hobby oder eine Tätigkeit sein, Verlust betrifft auch Dinge, und Aufbruch entsteht manchmal ganz unverhofft.

Teilnehmende schreiben einen eigenen Blogartikel zum Thema, verlinken den Aufruf in ihrer Einleitung und hinterlassen ihren Beitrag in den Kommentaren. Durch die gegenseitige Verlinkung wächst die Sichtbarkeit aller Beteiligten.

Wer keinen eigenen Blog hat, kann seinen Text auch als Kommentar oder per E-Mail einreichen und wird als Gastartikel veröffentlicht.

Ein hilfreicher Leitfaden mit Impulsfragen zu allen drei Themen erleichtert den Einstieg.

Die Blogparade läuft bis zum 2. August 2026.

Was ist eine Blogparade?

Die Welt des Bloggens lebt (auch) von Gegenseitigkeit. Meine Blogparade versteht sich daher als offene Einladung zum Austausch. Zum Schreiben und Lesen anderer Gedanken zum selben Thema.

Durch das Veranstalten dieser Blogparade verknüpfen wir unsere Blogs gegenseitig, spinnen Netzwerke und lernen bisher noch unbekannt Blogs kennen. Blogparaden bestehen aus zwei Teilen: der Veranstalterin, in diesem Falle ich, und Teilnehmenden, die zum ausgelobten Thema einen eigenen Blogartikel schreiben.

Um teilzunehmen, schreibst und veröffentlichst du deinen Beitrag auf deinem Blog und verlinkst in deiner Einleitung diesen Blogartikel, den du jetzt gerade liest.

Das Ergebnis wird sein: Du steigerst deine Sichtbarkeit!

  • Du schreibst einen interessanten Blogartikel, den deine Blogbesucher:innen gerne lesen werden.
  • Durch die gegenseitige Verlinkung finden mehr neue Personen deinen Blog und erfahren etwas über dich und deine Angebote.
  • Du siehst, was andere dazu schreiben und wie sie das Thema dieser Blogparade sehen.

ACHTUNG! Meine Blogparade ist befristet: Du kannst bis zum 02. August 2026 mitmachen.

So nimmst du an meiner Blogparade „Über Liebe, Verlust und Aufbruch“ teil

  • Schreibe einen Artikel zum Thema „Liebe, Verlust und Aufbruch“ und veröffentliche ihn auf deinem Blog.
  • Verlinke diesen Aufruf zu meiner Blogparade Über Liebe, Verlust und Aufbruch in der Einleitung deines Artikels.
  • Sobald dein Blogartikel online ist, kommentiere hier unter meinem Beitrag und hinterlasse den Link zu deinem Blogartikel. Scrolle dazu bis unterhalb der Anzeige meiner letzten Blogartikel, dort findest du die Kommentarfunktion!
  • Vielleicht magst du ergänzend im Kommentar auch einen Satz oder kurzen Text schreiben, der den Inhalt deiner Gedanken zusammenfasst und auf deinen Artikel neugierig macht. Diesen werde ich für das Teilen deines Beitrags nutzen!
  • Bist du auf Instagram aktiv, folge meinem Profil @gabi.kremeskoetter und nutze gern den Hashtag #Blogparade2026, damit ich dich dort finden und verlinken kann.
  • Gleiches gilt für Facebook und LinkedIn, du findest mich dort ebenfalls unter meinem Namen.

Die Blogparade läuft bis Sonntag, den 2. August 2026! Bis dahin kannst du an meiner Aktion mitmachen. Anschließend werde ich eine Zusammenfassung aller Blogartikel in einem separaten Beitrag teilen 🙂

Hinweis: Wenn du (noch) keinen eigenen Blog hast, aber dennoch deine Gedanken dazu teilen möchtest, kannst du mir deinen Text im Kommentar posten (die Kommentarfunktion hat keine Zeichenbegrenzung!). Wenn du mir ergänzend deinen Text zusammen mit einem GUTEN! Foto von dir per E-Mail schickst, werde ich ihn auf meinem Blog als Gastartikel unter deinem Namen veröffentlichen.

Leitfaden zu meiner Blogparade „Über Liebe, Verlust und Aufbruch“

Um dir den Einstieg in deinen Blogbeitrag zu erleichtern, helfen dir vielleicht folgende Fragen oder Impulse, an denen du dich orientieren kannst. Verstehe diese bitte als reine Möglichkeit, du kannst, musst sie jedoch nicht nutzen 😉

Über Liebe, Trennung und Aufbruch: Ich habe eine Reihe Möglichkeiten hier aufgelistet, die einen Aspekt betrachten und dir als Grundlage dienen könnten.

Über Liebe:

  • Liebe zu dir
  • Liebe zu einem Menschen
  • Liebe zu einem Hobby
  • Liebe zu deiner Arbeit
  • Liebe zu einem Ort
  • Liebe zur Natur
  • Liebe zum Wort

Über Verlust:

  • Was oder wen vermisst du?
  • Was ist das wertvollste, das du verloren hast?
  • Welche Beziehung brach?
  • Wie hast du Verlust verarbeitet?
  • Welcher Verlust hat dir im Rückblick Positives beschert?
  • Was möchtest du niemals verlieren?
  • Wie bist du nach einem Verlust über dich hinausgewachsen?

Über Aufbruch:

  • Welcher Aufbruch hat dich überrascht?
  • Welche Tradition würdest du gerne aufbrechen?
  • Wofür steht Neuanfang für dich?
  • Welche Reise steht dir bevor?
  • Welche Entscheidung war rückblickend dein wichtigster Aufbruch?
  • Welchen Traum hegt du und möchtest dahin aufbrechen?
  • Was rätst du anderen, um einen Aufbruch zu wagen?

Ich könnte diese drei Listen noch weiter und weiterführen, so viele Möglichkeiten! Nutze sie – und wenn dir selbst noch etwas anderes einfällt, was dir zu Liebe, Verlust und Aufbruch einfällt, schreibe deinen Blogartikel genau dazu!

Ich wünsche dir eine schreibfreudige Auseinandersetzung mit meinem Themenkomplex und bin gespannt, wozu meine Blogparade dich inspiriert.

Denk dran: Hinterlasse mir bitte in den Kommentaren den Link zu deinem Artikel, dann finde ich dich und kann deinen Beitrag teilen.

Viele Grüße Gabi.


Frau schaut durch Herzrebe, daneben steht "Liebe, die durch Worte strahlt"; Claim von Gabi Kremeskötter

Gabi Kremeskötter

Liebe, die durch Worte strahlt

Freie Rede Schreibworkshops Lektorat


Von Gabi Kremeskötter

Geb. 1966 in Pinneberg, wohnhaft in D-56841 Traben-Trarbach/Mosel/Rheinland-Pfalz, Dozentin für KREatives Schreiben, Lektorin & Korrektorin, Freie Rednerin für Trauungen, Kinderwillkommensfeste und Trauerfeiern, Autorin Juli Norden. Mehr zu mir und meinem Schaffen findest du auf meiner Über-mich-Seite.

25 Kommentare

  1. Hallo Gabi, vielen Dank für die Einladung. Ich habe keine Website und keinen Blog. Kann ich meinen Beitrag hier in die Kommetare schreiben, oder ist dann die Teilnahme nicht möglich? Und hast du auch noch Links zu den vergangenen Blogparaden?

    1. Liebe Astrid,

      herzlichen Dank für deinen Kommentar,
      ja, du kannst deine Gedanken auch gern als Kommentar unter meinem Aufruf zur Blogparade hinterlassen.
      Ich weiß gerade nicht, wieviele Zeichen dir dort zur Verfügung stehen, versuch´s einfach 😊

      Freue mich drauf!

      Mit KREativen Grüßen
      Gabi

  2. Liebe Gabi,
    ein schönes Thema – und ein so vielfältiges noch dazu.
    Im Moment schaffe ich es nicht, aber bis Anfang August ist ja noch viel Zeit.
    ich wünsch Dir auf jeden Fall – so oder so – wieder viel Erfolg mit Deiner Blogparade.
    Liebe Grüße
    Britta

  3. Liebe Verlust und Aufbruch…..

    Das sind wahrhaftig drei Kräfte die das Leben eines jeden Menschen, unausweichlich begleiten und auch -mehr oder weniger- prägen.

    Motiviert durch „Erlebtes“ der letzten Tage -und ja- es sind schon ein paar Wochen, sitze ich nun hier bei 36°C (…und es wird noch heißer……), keuchendem Ventilator und schreibe mal meine Gedanken zu Gabis Blog von Dienstag auf.
    Ich kann euch sagen, es wird musikalisch und ich habe ein bisschen „Schiss“, dass ich übers Ziel hinausschießen werde, aber ich schreibe diese Zeilen auch für mich, denn schließlich braucht es für alle Unternehmungen „Den ersten Schritt“!
    Womit wir beim Thema Aufbruch sind:
    „Der erste Schritt“ ist ein Lied von der deutschen Songschreiberikone Purple Schulz.
    Hier der Text des wunderbar motivierenden Stückes:

    Du kannst so weit gehen, so weit, wie es geht
    Du kannst alles sehen und verstehen, wenn du weißt, wo du stehst
    Es gibt weder Grenzen, noch Regeln, nur du machst dein Glück
    Doch wenn du gehst musst du wissen:
    Wie kommst du wieder zurück?

    Pass auf!
    Es gibt keinen Weg, der nicht gefährlich ist
    Doch dir kann nichts passieren, solange du nur zu dir ehrlich bist
    Atme durch und glaub daran
    an das, was man nicht sehen kann
    an das, was sich nicht halten lässt
    Halt dich dran fest

    Sei einfach wach, schau wie es ist
    Es liegt in deinen Händen
    Denn das, was du tust und das, was du bist
    Einfach alles kannst du ändern
    Denn du brauchst nur den Willen dazu
    und den ersten Schritt

    Du hast viele gesehen und du weißt genau, wer sie sind
    Wegen nur einem Schritt gingen die niemals irgendwohin
    Pass auf, dass sowas nicht irgendwann dir passiert
    Angst ist normal, solange sie dich nicht hypnotisiert
    Sie kann dich schützen, kann dich führen
    Doch sollte sie dich je berühren
    Dann dreh dich einfach um und geh deinen eigenen Weg

    Sei einfach wach, schau wie es ist
    Es liegt in deinen Händen
    Denn das, was du tust und das, was du bist
    Einfach alles kannst du ändern
    Denn du brauchst nur den Willen dazu
    und den ersten Schritt

    https://www.youtube.com/watch?v=b9iwV26xXOc&list=RDb9iwV26xXOc&start_radio=1

    Ob es eine ein kleiner Spaziergang, eine Reise mit dem Motorrad ist, eine Weltumsegelung, oder nur das Schreiben eines „Blogs“.
    Es kann auch der Beginn, oder sogar das Ende einer Beziehung betreffen….
    Alles beginnt mit einem „ersten Schritt“, den viele Menschen zu bestimmten Zeitpunkten im Leben aber nicht machen.
    Sie trauen sich nicht alleine auf Reisen zu gehen, sie trauen sich nicht eine symphatische Person anzusprechen, oder sie trauen sich auch nicht eine langjährige, eingefahrene, schon längst „verstorbene“ Beziehung zu beenden, weil dies mit dem Thema Verlust untrennbar verbunden ist.
    Oder sie trauen sich nicht etwas zu schreiben……..
    Also, nur Mut! Es warten unvergessliche Reiseerlebnisse, es könnte die Liebe des Lebens sein, und im vorletzteren Fall ist es sehr wahrscheinlich, dass das Leben trotz Verlust –für beide (Ex-) Partner- nochmal richtig Lebenswert wird.

    Aber nun zu meinem ursprünglichen (musikalischen) Gedanken heute Morgen nach dem Lesen von Gabis Ausführungen.
    Wir kommen zu einem meiner vielen Lieblingssongs der kanadischen Progrock- Kultband „Rush“ die wohl den meisten Lesern hier völlig unbekannt sein dürfte….
    Der Titel des Songs lautet: „Ghost of a Chance“ und beschreibt indirekt sehr gut das Zusammenspiel von „unseren“ drei Themen hier.
    Es geht in dem Stück um die Liebe, die ewig halten kann!
    Aber lest erst mal selbst……..

    Like a million little doorways
    All the choices we made
    All the stages we passed through
    All the roles we played
    So many different directions
    Our separate paths might have turned
    With every door that we opened
    Every bridge that we burned

    Somehow we find each other
    Through all that masquerade
    Somehow we found each other
    Somehow we have stayed
    In a state of grace
    I DON’T BELIEVE IN DESTINY
    OR THE GUIDING HAND OF FATE
    I DON’T BELIEVE IN FOREVER
    OR LOVE AS A MYSTICAL STATE
    I DON’T BELIEVE IN THE STARS OR THE PLANETS
    OR ANGELS WATCHING FROM ABOVE
    BUT I BELIEVE THERE’S A GHOST OF A CHANCE
    WE CAN FIND SOMEONE TO LOVE
    AND MAKE IT LAST
    Like a million little crossroads
    Through the backstreets of youth
    Each time we turn a new corner
    A tiny moment of truth
    So many different connections
    Our separate paths might have made
    With every door that we opened
    Every game we played

    Somehow we find each other
    Through all that masquerade
    Somehow we found each other
    Somehow we have stayed
    In a state of grace

    Hier noch die Google Übersetzung:
    Wie eine Million kleine Türen
    Alle Entscheidungen, die wir getroffen haben
    Alle Etappen, die wir durchlaufen haben
    Alle Rollen, die wir gespielt haben
    So viele verschiedene Richtungen
    Unsere getrennten Wege könnten sich gewendet haben
    Mit jeder Tür, die wir öffneten
    Jede Brücke, die wir niedergebrannt haben

    Irgendwie finden wir uns
    Durch all diese Maskerade
    Irgendwie haben wir uns gefunden
    Irgendwie sind wir geblieben
    Im Zustand der Gnade
    ICH GLAUBE NICHT AN DAS SCHICKSAL
    ODER DIE LEITENDE HAND DES SCHICKSALS
    ICH GLAUBE NICHT AN DIE EWIGKEIT
    ODER LIEBE ALS MYSTISCHER ZUSTAND
    ICH GLAUBE NICHT AN DIE STERNE ODER DIE PLANETEN
    ODER ENGEL, DIE VON OBEN ZUSCHAUEN
    ABER ICH GLAUBE, ES GIBT EINEN HAUCH EINER CHANCE
    WIR KÖNNEN JEMANDEN FINDEN, DEN WIR LIEBEN KÖNNEN
    UND SORGEN DAFÜR, DASS ES HÄLT
    Wie eine Million kleiner Kreuzungen
    Durch die Seitenstraßen der Jugend
    Jedes Mal, wenn wir um eine neue Ecke biegen
    Ein winziger Moment der Wahrheit
    So viele verschiedene Verbindungen
    Unsere getrennten Wege hätten es vielleicht geschafft
    Mit jeder Tür, die wir öffneten
    Jedes Spiel, das wir gespielt haben

    Irgendwie finden wir uns
    Durch all diese Maskerade
    Irgendwie haben wir uns gefunden
    Irgendwie sind wir geblieben
    Im Zustand der Gnade
    Ein tolles Live Video dazu findet man natürlich auch auf Youtube unter :
    Rush, Ghost of a Chance, Live in Atlanta

    Über dieses Lied gibt es auf Fanseiten im Netz natürlich verschiedene Interpretationen und ich glaube der 2020 verstorbene Schlagzeuger von Rush, Neil Peart, –der sämtlichen Texte der Band schrieb- hat dies auch so gewollt.
    „Der Geist einer Chance“, richtig ins Deutsche übersetzt ist wohl vom „Hauch einer Chance“ die Rede, ist für mich ein Liebeslied.
    Ein Liebeslied über Paare die schon seit Jahrzehnten zusammen sind und immer wieder neue Wege –für sich, oder auch gemeinsam- finden und gehen um den (schönen) „Zustand der Gnade“ (…In a state of grace …) aufrecht zu erhalten.

    Aber um es dorthin zu schaffen, muss man sich ja erstmal finden und kennenlernen….
    Also ist es auch ein Liebeslied für diejenigen die noch auf der Suche sind.
    Und jeder Mensch macht seine eigene Reise, durch Kindheit und Jugend und schließlich auch noch im Erwachsenenalter werden Brücken gebaut und wieder abgebrannt, man versteckt sich hinter Masken, öffnet Türen und verschließt sie wieder.
    Und in all diesem Chaos auf der Welt finden sich täglich Menschen, -auf irgendeiner Kreuzung auf dem Weg ihres Lebens (….like a Million little Crossroads….)- die sich kennen und lieben lernen -und es gelingt auch tatsächlich, dass diese Liebe auch bleibt. (…and make it last….)
    Aber das alles ist nicht gottgegeben, auch kein Schicksal oder Astrologie und auch die Engel mit ihren Pfeilen gibt es für Neil Peart nicht.
    Für ihn ist es ein Zufall, dass diese Wege sich kreuzen und es ist mit Arbeit verbunden den „Zustand der Gnade“ zu erhalten, mit Zuneigung und der Entscheidung an der Beziehung festzuhalten.
    Ich habe das Lied bis vor ein paar Monaten noch falsch interpretiert.
    Ich dachte, der Zustand der Gnade wäre der Zustand, wenn die Liebe nicht hält und man (wieder) mit Verlust konfrontiert wird.
    Nun hätten wir Liebe und Verlust mit der Band Rush verbunden und nun fehlt noch der Aufbruch….

    Bis letzten Sommer war der großen Fangemeinde von Rush klar, dass es niemals wieder ein Live Konzert der Kultband geben wird.
    Ihr Schlagzeuger und Liedtexter ist 2020 im Alter von 67 Jahren an einem Hirntumor verstorben und diese -nicht nur musikalisch- herausragende Persönlichkeit galt als unersetzbar!
    Durch einen Zufall (…the Million Crossroads…) wurden die beiden verbliebenen Musiker der Band auf eine deutsche Schlagzeugerin Namens Annika Nilles aufmerksam.
    Die drei verstanden sich wohl auf Anhieb so gut, dass die 43jährige seit letztem Sommer ca. 40 Stücke der Band einstudierte und nun seit Anfang Juni mit der Band auf Welttournee unterwegs ist!
    Ein Aufbruch, der auch nur den Hauch einer Chance hatte!

    H.K.

    1. Hallo Horst,
      herzlichen Dank für deine Gedanken zu meinem Blogparadenthema „Über Liebe, Verlust und Aufbruch“.
      Dein musikalischer Ansatz zeigt, wie vielfältig wir an diese Lebensthemen herangehen, was andere Texte und Melodien in uns auslösen und uns auf unserem Weg weiterbringen.
      Ich freue mich sehr, dass du deinem Wunsch „Eigentlich könnte ich doch auch einmal etwas schreiben…“ nachgegangen bist und dann direkt so umfangreich, wie hier als Kommentar.
      Du bist somit der erste Teilnehmer meiner diesjährigen Blogparade, dafür feiere ich dich gerade sehr!
      Bleib unbedingt dran und schreibe, schreibe, schreibe …
      Und wenn du Tipps oder Anregungen brauchst, bin ich sicher, du findest sie auf meinem Blog.
      Vielleicht zum Einstieg mein Null-Euro-Angebot „7in7“?
      Hier der Link dorthin: https://www.gabi-kremeskoetter.de/7in7/
      Mit KREativen Grüßen
      Gabi

    1. Liebe Birgit,
      ich freue mich sehr, dass du auch in diesem Jahr einen Beitrag zu meiner Blogparade veröffentlicht hast. Ich lese bei dir von der Liebe, die in uns allen steckt; Wellen von Traurigkeit, hinter der sich auch Lächeln voller Dankbarkeit zeigt; und dann das „Pflänzchen Zuversicht und Vertrauen“.
      Ich danke dir für deine Zeilen, in denen auch ich mich wiederfinde.
      Herzlichst
      Gabi

    1. Liebe Edith,
      wow, was für eine Geschichte!
      Ich danke dir so sehr für diese Erzählung! Sie steckt voller Liebe auf der Seite der Mutter und voller Schmerz und unbekanntem Verlust bei der jungen Frau.
      Ihr Aufbruch zum noch fremden Menschen, der ihre Mutter ist, zeugt von Mut, dem Gefühl des Verlassenwordenseins ein Erkennen entgegenzusetzen.
      Ich wünsche der jungen Frau eine befreiende Begegnung!
      Danke, dass du diese Geschichte geschrieben hast und sie meiner Blogparade widmest 🙂
      Da schlägt mein Herz als liebende Mutter, aber auch als Dozentin für KREatives Schreiben, einen Purzelbaum vor Freude …
      Herzlichst
      Gabi

    1. Liebe Martina,
      ach, jeden deiner Gedankenschritte kann ich nur zustimmen.
      Ich danke dir sehr für deinen Beitrag, in dem du sehr persönliches teilst und auch das ist ja eine Art Aufbruch: hin zum sich selbst besser Verstehen und auch Verstandenwerden durch andere.
      Deinen letzten Satz nehme ich ganz besonders für mich mit „… sich dem Leben hinzugeben lohnt sich immer.“
      Ich freue mich auf unseren weiteren Austausch, wir sind verbunden und bleiben das.
      Herzliche Grüße
      Gabi

    1. Liebe Mascha,
      ich danke dir sehr für deine so persönlichen, ungeschminkten Worte zu Liebe, Verlust und Aufbruch.
      Dein Verlust wird mir durch dein Aufschreiben voll bewusst, eine Heimat, dein Land fremdbestimmt zur verlieren, ist für mich kaum vorstellbar.
      Und du machst so deutlich, wie ein Gewinn auf der einen Seite für andere nichts als tiefen Schmerz, Ausgrenzung und Verlorensein bedeutet.
      Gerechtigkeit – gibt es diese noch in unseren Gesellschaften?
      Ich bin beeindruckt von deiner Haltung, deinen früheren Anstrengungen, dranzubleiben, den Anschluss nicht zu verlieren, am Ende jedoch mit Resignation und herber Enttäuschung.
      Die Kämpferin in dir ist jedoch noch immer wach.
      Sie lebt und hat ihren Weg gefunden. Denn auch im Gänseblümchen findest du Liebe, die Liebe zum Detail.
      Deine Bildkunst, dein Auge und dein Blick sind dir geblieben und ich bewundere die Farben.
      Auch wenn sie mal blasser scheinen, haben sie ihre Strahlkraft für dich nicht verloren.
      Du schreibst selbst:
      „Liebe gedeiht im Verborgenen.
      So, wie die Gänseblümchen auch.“
      Diese zwei Sätze sprechen für sich – und dich.
      Sehr herzliche Grüße
      Gabi

    1. Liebe Pia,
      ich bin begeistert, wie du das Thema meiner Blogparade als praktischen Tipp für die Figurenentwicklung einer Geschichte genutzt hast! Dein kreativer Umgang damit zeigt, wie großartig sich selbst in vermeintlich rein beruflichem Kontext das Spielen mit Worten und Begrifflichkeiten lohnt.
      Den Blick öffnen, in bisher ungedachte Räume vorstoßen und zack: Bist du bei einem Praxistipp fürs Schreiben gelandet.
      Klasse!
      Und herzlichen Dank, ich bin sicher, dein Tipp wird viele, die das geschriebene Wort schätzen, weiterbringen.
      Mit KREativen Grüßen
      Gabi

    1. Liebe Jana,
      ich danke dir für deinen so lesenwerten Beitrag. Nicht nur, weil du damit an meiner Blogparade teilnimmst, was mich natürlich sehr freut, zumal ich in der von dir erwähnten Liste von mehr als 50 weiteren Aufrufen gar nicht enthalten bin, du meine wähltest:-)
      Nein, vor allem, weil deine Gedanken zu der vorlorenen Heimat nicht die einzigen sind.
      Auch Mascha hat dazu geschrieben, euer Land hat aufgehört zu existieren und die Deutungshoheit anderer maßt sich seitdem an, euch zu erklären.
      Wie perfide und übergriffig, darum so wichtig, dass du deinen Empfindungen Ausdruck verschaffst.
      Niemand außer dir kann das! Deine Erinnerungen gehören dir und deine Gefühle dazu auch.
      Ich selbst bin in Norddeutschland aufgewachsen und sozialisiert worden, wohlgemerkt im Westen.
      Seit mehr als 25 Jahren lebe ich nun im Süden Deutschlands, hochdeutsch sprechend und werde wohl den Rest meines Lebens als „Zugezogene“ erkannt.
      Ich habe meine Heimat freiwillig verlassen, da mache ich niemandem einen Vorwurf, doch einfach ist es wirklich nicht, noch einmal neu oder woanders Fuß zu fassen, Wurzeln sprießen zu lassen und Zugehörigheit zu finden.
      Ich fühle mit dir – und doch ganz anders, wie zwei verschiedene Menschen es nun einmal tun.
      Danke für dein Schreiben, ich habe dich sehr gern gelesen …
      Herzlichst
      Gabi

  4. Liebe Gabi,

    du hattest recht, dass dein Thema auch zu mir passt, aber ich habe keinen Liebesbrief geschrieben, das habe ich nun schon zu meinem Bloggeburtstag am 7. Juli gemacht, aber ich habe ein weiteres Jubiläum zu feiern. Mein 100. Blogbeitrag, da war deine Aufruf äußerst passend, und, da ich gerade in neue Kapitel aufbreche, habe ich das gleich mit der Blogparade unserer lieben Blogkollegin Bettina Verheyen verbunden. Aber lies selbst: https://wildkrautbraut.de/mein-aktuelles-kapitel-liebe-verlust-aufbruch-100-blogartikel/. Meine Kreativität ist mal wieder mit mir durchgegangen.🤪😅Viel Spaß beim Lesen!

    Grüne Grüße
    Inga

    1. Liebe Inga,
      herzlichen Dank für deinen Beitrag zu meiner Blogparade – und welche Ehre: Direkt dein Hundertster! Ich gratuliere dir und ja, ich kann mich noch sehr gut an mein eigenes Blogger-Anfängerinnen-Dasein in 2022 erinnern. Inzwischen laufe ich stramm der 430 entgegen, habe mich inzwischen selbst etwas runterdiszipliniert, aber mehr als 4 Artikel pro Monat sind es immer noch, lach.
      Wer einmal die Liebe zum Schreiben und sich mitteilen entdeckt hat, ist infiziert. Gegenmittel? Unbekannt:-)
      Bei deiner Begeisterung für dein Thema Wildkräuter geht mir das Herz auf, auch als Dozentin für KREatives Schreiben, denn das ist es, was mich antreibt: Andere mit meiner Begeisterung für das geschriebene Wort anzustecken.
      Aus deinem Fazit nehme ich diesen Satz mit: „Wenn mein Leben ein Buch wäre, dann trägt das aufgeschlagene Kapitel gerade diese drei Worte als Überschrift: Liebe, Verlust und Aufbruch. Die Liebe, die alles ins Rollen brachte. Der kleine Abschied, der in Wahrheit ein Wachstum ist. Und der Aufbruch, der einfach weiterläuft, im Fluss.“
      Er fasst deine Entwicklung großartig zusammen und wer weiß, vielleicht wird ja eines Tages wirklich ein Buch daraus?
      Wenn du dabei Hilfe brauchst, weißt du, wo du mich findest, auch als Lektorin oder Korrektorin 🙂
      Viele KREative Grüße
      Gabi

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